Leben(s)formen

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„Beginne jetzt zu sein, was du in Zukunft sein wirst!“ William James. Spannend. Scheint irgendwie unglaublich und dennoch sehr logisch. Das Zitat habe ich aus „Das Leben vor meinen Augen“. Es war ein Aufhänger für eine Rede im Film. „Unser tiefgründigster Leitfaden in unserem Werdungsprozess ist die Fantasie, unsere Fähigkeit, unser zukünftiges Selbst aus den unzähligen uns vorliegenden Möglichkeiten zu formen. Das erfordert Mut und Anstrengung, aber es gibt uns auch Hoffnung. Hoffnung, dass wir unser Schicksal selbst in die Hand nehmen können. Hoffnung, dass sich die Entscheidungen, die wir jetzt treffen, als richtig erweisen. Je mehr auf uns einstürmt, desto mehr Hoffnung sollten wir schöpfen.“ Mir persönlich gefällt das Wort Vertrauen besser. Vertrauen in das Leben. Vertrauen, dass wir alles schon in uns tragen, um zu lernen. Lernen auch in scheinbar völlig verkehrten Situationen unseren Blickwinkel so zu wählen, dass wir in einiger Zeit wieder zu Klarheit kommen. Rückblickend würde ich so manche Entscheidung in meinem Leben heute nicht mehr so treffen. Dennoch war jede einzelne für mich wichtig und daher vollkommen richtig. Weil ich dadurch genau der Mensch bin, der ich heute bin. Um unser Leben zu formen, haben wir jeden Tag, an dem wir leben, Zeit. Sofern wir das überhaupt bewusst wollen und uns aus der gewohnten Komfortzone bewegen.

 

 

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