Ein Baum, der fällt

„Ein einzelner Baum, der fällt, macht mehr Krach als ein ganzer Wald, der wächst.“ aus Tibet Ob der Baum alleine umfällt oder absichtlich zu Fall gebracht wird, ist dabei vollkommen egal. Der Krach zieht unsere ganze Aufmerksamkeit auf sich. Er bringt uns leicht von unseren eigentlichen Vorhaben und Visionen ab. Versetzt uns vielleicht sogar in Angst und Schrecken. Möglicherweise trennt er uns von anderen Menschen, die den Lärm einfach nicht hören wollen oder können. Die in ihrem Tun nichts verändern. Weil sie nicht hinsehen oder vielleicht schon lange aufgegeben haben. Nicht jeder mag Veränderung. Nicht jeder kann sich verändern. Dieses Bild ist immer aktuell. Es ist wichtig, den Krach in unserem Leben genau wahrzunehmen. Die Richtung aus der er kommt. Die Zeit. Die Dauer. Das Ausmaß. Es ist wichtig, zu reflektieren und dann wieder vollkommen zur Ruhe zu kommen. Denn in der Ruhe merkt man erst, dass der Krach immer wieder schnell vorbei ist. Ihn aber zu überhören, bringt genauso wenig Weiterentwicklung wie ihm zu viel Bedeutung zu geben. Beides ist Stillstand. Es ist wichtig, die oft nur vermeintlichen Gefahren in unserem Leben zu erkennen. Es ist wichtig, sie auch als Wegweiser zu erkennen. Es ist wichtig, dass wir immer wieder aufgerüttelt werden, um uns weiter aus der Komfortzone zu bewegen. Wachstum findet immer nur außerhalb der Komfortzone statt. Wenn wir wachsen wollen. Immer wieder in der Ruhe. Ganz im Stillen. So wie der Wald, der wächst.

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