Auf das Leben

Viel zu oft habe ich gewartet, dass sich Dinge von alleine ändern. Während des Wartens habe ich Vieles aus der Hand gegeben. Heute ändere ich mich selber und Dinge verändern sich automatisch wie von Zauberhand. Oft geht das ganz schnell. Manchmal dauert es eine ganze Weile. Währenddessen kümmere ich mich um mich. Und das Leben kümmert sich um mich.

(Un)Ordnung

Ohne Unordnung gibt es keine Veränderung?!
Die heilige Ordnung würde Veränderung gar nicht zulassen.
Wenn aber ein Teil aus dem großen Ganzen herausfällt, muss sich das System so verändern, dass es mit der Zeit wieder hineinpasst. Ist das System oder der Mensch noch zu starr, bleibt die Unordnung bestehen und das Leben kommt nur scheinbar in Ordnung. Und der Schein trügt ja bekanntermaßen nur allzu oft.

Wenn also dein Leben hie und da auf dem Kopf steht, sieh es als Chance, dich weiterzuentwickeln. Erschaffe dir die Umstände, in denen du dein Potential entfalten kannst.
Leben ist Veränderung!

Lass los, entspann dich

Loslassen bedeutet nicht, die eigenen Träume aufzugeben. Entspannen bedeutet nicht, Kraft zu verlieren. Ganz im Gegenteil. Wir Menschen verstehen nicht selten etwas grundsätzlich verschieden, obwohl wir die gleichen Wörter verwenden. Missverständnisse gibt es an allen Ecken und Enden. Und genau da kann der Slogan „Lass los, entspann dich“ helfen. Denn nur in einem entspannten Zustand können wir klare Gedanken fassen und bewusst entscheiden, was der nächste logische Schritt ist. Wir wissen nie, was das Leben bringt. Genau das macht es ja so spannend, lebens- und liebenswert. Um unsere Träume nicht aus den Augen zu verlieren und mit unserer Kraft gut hauszuhalten, sollten wir daher eine Routine entwickeln…Eine „Lass los, entspann dich – Routine.“

Wachsende Ringe

„Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge zieh´n.
Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen, aber versuchen will ich ihn.“ schrieb Rainer Maria Rilke 1899

Ich glaube, dass wir uns in Veränderungsprozessen gleichsam wie zwischen 2 Ringen befinden, so wie es Rilke so anschaulich beschreibt. Dabei werden wir immer wieder hin- und hergerissen und es kann auch schon mal sehr turbulent sein. Darum sollten wir ganz bewusst und klar Ziele formulieren und sie uns vor Augen halten. Die Pläne können wir ändern. Vielleicht müssen wir das sogar, um weiter zu unseren Zielen zu gelangen. Darum sollten wir kreativ, flexibel und humorvoll bleiben. Eines fällt mir noch dazu ein. Von meiner Freundin habe ich schon oft gehört, dass das Leben ruckelt, wenn es in den nächsten Gang schaltet. Darauf vertraue ich und komme auch im größten (Lebens-)Sturm immer wieder zur Ruhe, dahin, wo die Kraft liegt.

„Ich kreise um Gott, um den uralten Turm,
und ich kreise jahrtausendelang,
und ich weiß noch nicht: bin ich ein Falke, ein Sturm
oder ein großer Gesang.“

Verbinde alle Punkte

mit nur 4 geraden Linien, ohne den Stift abzusetzen. Dies ist eine einfache Aufgabe, wenn wir im kreativen und konstruktiven Denken sind. Es gibt allerdings ein paar eingefahrene Denkmuster und Programme, die uns das sehr schwer machen. Und es gibt im Außen jede Menge Manipulation, die uns daran hindern soll, eigenständig und klar zu denken. Mit solch einfachen Übungen können wir anfangen, Probleme auf sehr ungewöhnliche Weisen zu lösen und uns dabei quasi zu re-kreieren.

Wer bin ich? Und warum bin ich hier?

Dass ich erkennen durfte, wer ich bin und den Sinn in meinem Leben (wieder)gefunden habe, löst die meisten meiner Probleme von selbst. Wie durch Zauberhand.

Es zahlt sich wirklich aus, sich darüber Gedanken zu machen, welche Aufgaben wir in diesem Leben haben. Wenn wir sie entdeckt haben, sollten wir lernen, diese auch gut und richtig zu erledigen. Was bedeutet richtig? Wenn wir darauf achten, immer wieder in unsere Mitte, in unser Herz und zu uns selbst zu kommen, spüren wir ganz genau, was richtig ist. Darauf dürfen wir vertrauen. Viel zu oft lassen wir uns von unserem Weg abbringen, weil wir zu sehr im Verstand und in alten Gedanken- und Verhaltensmustern stecken oder der Manipulation aufsitzen. Oder weil wir meinen, wir müssen entsprechen und dürften „nicht aus dem Rahmen fallen“. Doch wo dieser Rahmen ist und wie der aussieht, haben einzig wir selbst in der Hand. Die Verantwortung für unser Leben – unser Denken, unser Reden und unsere Taten – tragen wir letztlich nur SELBST. Das sollte uns schnell klar werden.

Ändere deine Vergangenheit…

„Gefühle und Emotionen sind Aufzeichnungen der Vergangenheit und die treibenden Faktoren hinter unseren fest verdrahteten Gedanken und Verhaltensweisen. Wir wiederholen immer wieder unsere Vergangenheit und werden dadurch berechenbar.“ Dr. Joe Dispenza

Wir beginnen bewusst zu werden, wenn wie diese Zusammenhänge sehen. Am ehesten kann das in der Selbstreflexion geschehen. Wenn uns klar wird, dass wir in ähnlichen Situationen immer ähnlich reagieren und wir damit überhaupt nicht glücklich sind, ist das eine gute Voraussetzung für Veränderung. Wenn uns das nicht klar wird, geben wir stets anderen oder den Umständen die Schuld und bleiben in einer Opferrolle. Erst wenn wir erkennen, dass wir selbst es sind, die wir unser Leben in jeder Minute ändern können, steht uns diese Möglichkeit auch offen. Das bedarf Mut, Übung und Selbstdisziplin. Fest verdrahtete Gedanken können wir entwirren. Bei Verhaltensweisen können wir unserer Kreativität freien Lauf lassen. Dann sind wir nicht mehr berechenbar. Und manchmal werden wir sogar selbst von unserem Verhalten positiv überrascht. Mit der Zeit macht das Spaß. Denn das ist es letztlich, was wir in unserem Leben haben sollten, Spaß und Freude. Ganz egal, wie die Vergangenheit war.

Ändere deine Vergangenheit… und gestalte damit bewusst deine Zukunft. Du tust das nicht nur für dich…

Zeige mir deine Freunde

„Zeige mir deine Freunde und ich sage dir, wer du bist.“ Sprichwort


Es ist tatsächlich so, dass wir so werden wie die 5 Menschen, mit denen wir uns am meisten umgeben.


Wenn ich auf mein Leben zurückblicke, war das bei mir immer so. Sehr oft habe ich die Antworten gegeben, die andere hören wollten. Meine wichtigen Fragen habe ich mich lange nicht getraut, zu stellen. Das war nicht immer zu meinem Besten, aber offensichtlich notwendig und sinnvoll für meine persönliche Entwicklung. Denn weil mein Leben so war, BIN ICH jetzt. Ich achte heute sehr bewusst darauf, welche Energien ich von Menschen aufnehme und welche nicht. Oft fühle ich mich dennoch dabei wie ein Baum im Sturm bei Eis und Kälte. Aber jede noch so fordernde Situation hilft mir, weiterzuwachsen. Und immer wieder finde ich noch schneller meine Balance. Dieses Bewusstsein hilft mir sehr bei meiner Arbeit mit Menschen, in Gesprächen oder Seminaren. Ich achte stets darauf, dass Menschen in meiner Umgebung wachsen können. Auf ihre ganz eigene Art und Weise, in ihrer Geschwindigkeit.
Diese Welt braucht viele bewusste, wertschätzende und liebende Menschen. In vielen schlummern viele gute Eigenschaften, Visionen und Phantasien, die sie aber (noch) nicht in die Welt gebracht haben, warum auch immer.
Vielleicht hast du Lust? Falls das so ist, sei du ein Mensch, der mutig anderen Mut zuspricht. Ein Mensch, der ein gutes und leichtes Leben vorlebt, der zuhört und Antworten nur dann gibt, wenn er gefragt wird. Sei du ein Mensch, der anderen hilft, gute Fragen zu stellen und gute Antworten zu finden. Denn erst beim Formulieren unserer eigenen Antworten – Antworten, die wirklich nur aus uns kommen – entdecken wir immer mehr und mehr, wer wir SELBST SIND. Nichts anderes bedeutet BEWUSSTWERDEN – mehr und mehr zu entdecken, wer wir selbst sind.

Wer bist du? Wenn alle deine Rollen wegfallen und niemand um dich ist? Wer willst du sein?

Glauben

Nur das, woran wir auch wirklich glauben, können wir im Leben erschaffen. In einer Zeile steckt oft sehr viel Weisheit. Einfach. Kurz und bündig. Immer mehr Menschen verstehen die Botschaften hinter wenigen Worten. Manche lesen diese nicht einmal, weil sie vermuten, dass es sich dabei ohnehin immer nur um die gleichen gedanklichen Spinnereien dreht. Aber es ist, was es ist. Wenn wir uns auf den Weg machen, etwas in unserem Leben zu verändern und zu entwickeln, dann müssen wir zuerst ganz genau wissen, was wir wollen. Bei alltäglichen Handlungen verstehen das die meisten. Beim Einkaufen, im Haushalt, im Restaurant… Nur bei großen Lebensentscheidungen mag das oft nicht und nicht in unsere Köpfe. Für meinen Teil möchte ich Beziehungen, die wertschätzend, klar, respektvoll, offen und ehrlich sind. Und humorvoll und lustig. Sehr lustig. Und verrückt. Immer wieder werde ich mein Leben verrücken. Ich will und werde immer die Basis für meine Kinder sein. Komme, was wolle. Bei meiner Arbeit helfe ich Menschen, mehr Leichtigkeit, Fokus, Klarheit und Erfolg in ihr Leben zu ziehen. Meinen Körper werde ich immer achten wie ein Heiligtum. Die Natur will ich immer demütig verehren. Ich will den Wert jedes Menschen immer schätzen, auch wenn ich ihn nicht verstehen kann und vielleicht nicht einmal in meiner Nähe haben möchte. Und mit diesen Sätzen bin ich noch lange nicht fertig.

Nur das, woran du auch wirklich glaubst, kannst du im Leben erschaffen.

Und erst dann wird dir das ganze Universum dabei helfen.