Vom Lernen und übergeordneten Zielen

Stell dir vor, alle Menschen auf der Erde sind in Schulklassen. Als SchülerIn ist es nicht möglich, den Lehrplan zu ändern. Wir können uns auflehnen, den Unterricht schwänzen und verweigern. Wenn wir aber die Welt verändern wollen, bleibt uns nichts Anderes übrig als den Stoff sehr gut zu lernen und unsere Persönlichkeit dabei weiterzuentwickeln. Dies ist unsere einzige Chance, in die nächste Klasse zu kommen.

Träume groß, achte auf kleine Schritte und nutze jede Gelegenheit, um zu wachsen.

Großes entsteht, wenn Menschen mehr tun als notwendig wäre. Beharrlichkeit ist dabei wohl die wichtigste Tugend. Mit Beharrlichkeit kannst du über die kleinen Erfolge und Misserfolge hinauswachsen und ein übergeordnetes Ziel verfolgen.

Bist du bereit? Was brauchst du noch, um loszustarten?

Von Lehrern und Töpfen

„Niemand kann das Ergebnis der Entwicklung eines Menschen vorhersagen. Wir können aber die Umstände herbeiführen, unter denen Menschen aufblühen.“ Sir Ken Robinson

Gute Trainer und Lehrer erkennen den Menschen, den sie vor sich haben. Sie schaffen ein Umfeld mit idealen Lernbedingungen. Das heißt nicht, dass alles immer super glatt läuft. Alte Traumen, Denkmuster und egoistische Verhaltensweisen müssen analysiert und „umgeschrieben“ werden. Das ist in etwa so, wie wenn eine Pflanze alles lebensnotwendige bekommt, damit sie gedeihen kann, aber der Topf viel zu klein geworden ist. Die Pflanze selbst kann sich nicht umtopfen. Sie braucht Hilfe. Doch danach hat sie bestmögliche Bedingungen, um sich zu entwickeln. Nur wachsen – das muss sie ganz von alleine.

Vom Neuanfang und der Freiheit

Wenn wir im Leben an einen Neuanfang denken und Altes hinter uns lassen, vergessen wir oft, dass wir nicht bei Null starten. Wir sammeln Erfahrung, lernen, schaffen Beziehungen und wachsen bei jeder noch so kleinen Gelegenheit, wenn wir das wirklich wollen. Dafür müssen wir nur achtsam und beharrlich sein und unser Bewusstsein immer wieder schärfen. Manchmal müssen wir alte Träume loslassen, um die eigene Freiheit nicht aufzugeben. Hie und da müssen wir auch ehrlich anerkennen, dass ein Weg zu Ende ist. Aber da ist dieser Spruch mit den Türen…an dem ist was dran. Wenn wir etwas in Liebe und Dankbarkeit hinter uns lassen, wird Zeit und Raum FREI für etwas NEUES.

Neue Wege

Mittlerweile erkenne ich sehr gut, wenn es sich nicht mehr lohnt, einen Weg weiterzugehen. Doch was bedeutet das? Es lohnt sich nicht mehr? Es lohnt sich dann nicht mehr, wenn ich erkenne, dass ich sehr viel Kraft brauche, um meine Energie hochzuhalten. Es lohnt sich dann nicht mehr, wenn ich genau weiß, dass ich für mich wichtige Visionen unter gegebenen Bedingungen nicht umsetzen kann. Es lohnt sich dann nicht mehr, wenn ich einfach nur zusehen muss, wenn Dinge passieren, die meinen Werten komplett zuwiderlaufen und sogar Leid erzeugen. Wenn ein Weg zu Ende ist, dann weiß ich mittlerweile sehr gut, was zu tun ist. Wenn ein Weg zu Ende ist, weiß ich, dass neue Wege entstehen… aber erst dann, wenn ich sie gehe. Mutig mit ganzem Herzen und voll Dankbarkeit über all das auf alten Wegen schon Gelernte und Erlebte. Im Vertrauen, dass ich geführt werde. Voll Freude, dass mich Menschen stützen und begleiten.

Vom Lernen

Wenn Erwachsene Kindern wirklich etwas lernen wollen, brauchen sie viel Geduld und Achtsamkeit. Ich bin stets sehr dankbar, wenn ich selbst daran erinnert werde. So wie heute. Natürlich geht es schneller, wenn wir selbst etwas für Kinder erledigen. Natürlich ist es einfacher, wenn wir nicht etwas 10 mal auf unterschiedlichste Weisen erklären müssen. Natürlich ist es unkomplizierter, wenn wir nicht darauf warten müssen, dass die kleinen Hände selbst Griffe lernen. Aber niemand hat je gesagt, dass das Leben schnell, einfach und unkompliziert zu sein hat. LERNEN KANN GENAU NUR SO FUNKTIONIEREN. Dabei ist das Alter eigentlich egal. Jeder hat sein eigenes Tempo. Jeder hat seine eigene Zeit.

Die Magie der Vergebung

Es gibt keinen einzigen Grund, uns nicht in Verzeihung zu üben. Keinen einzigen Grund. Mag das manchmal auch noch so hart erscheinen. Solange wir nicht verzeihen, sind wir selbst es, die die glühenden Kohlen in der Hand halten. Wir sind es, die uns weiterhin damit unaufhörlich verletzen. Meist unbewusst. Der andere muss sein Los am Ende des Tages ohnehin annehmen. Er hält seine eigenen Kohlen fest. Meist unbewusst. Besser ist es, wir legen die Kohlen ab. Auf den Boden. Dahin, wo sie keinen Schaden mehr anrichten können. Und tatsächlich hilft ein Vergebungs-Ritual – wie z.B. ein Feuer anzünden. Es hilft, den anderen loszulassen. Nur dann hat er eine Chance, sich zu verändern. Vielleicht kommt er dann auch verwandelt wieder. Vielleicht auch nicht.

Es gibt keinen einzigen Grund, uns nicht in Verzeihung zu üben. Keinen einzigen Grund.

FACE – EVERYTHING – AND – RISE

Keep your feed off the ground

Ohne dass wir uns selbst bewegen und unsere Füße vom Boden abheben, kommen wir nicht weiter. Wir bleiben immer nur auf unserem jeweiligen Standpunkt. Und der Radius des Kreises um den Standpunkt ist je nach Größe des Punktes wohl nicht sehr groß. Da gibt es dann auch nicht wirklich eine Komfortzone, in der und aus der wir uns rausbewegen könnten. Alles außerhalb des geliebten Standpunktes scheint feindlich. Doch nur zuerst. Nur während der ersten Schritte. Wir sollten uns trotzdem trauen, weitergehen, über uns hinauswachsen und uns entwickeln. Einen Schritt nach dem anderen. Glückliches Leben spielt sich für mich ganz klar außerhalb der Komfortzone ab. Das ist nicht immer bequem. Steht ja auch nirgends, dass ein glückliches Leben bequem zu sein hat. Dafür ist es aber aufregend, abenteuerlich und immer wieder sehr lustig. Außerhalb dieser vielzitierten Komfortzone treffen wir dann auch oftmals Menschen, mit denen wir schier auf Anhieb verbunden sind. Je weiter wir unsere Füße abheben und den Weg des Bewusstseins weitergehen, um so mehr. Menschen, die uns Mut machen und uns in unserem Vertrauen in das Leben und in uns selbst stärken. In tieferen Gesprächen kommen wir manchmal erst im Nachhinein drauf, warum wir so verbunden sind.

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Mehr Lichter

„I believe the children are our futureTeach them well and let them lead the wayShow them all the beauty they possess insideGive them a sense of pride to make it easierLet the children’s laughter remind us how we used to be“ Whitney Houston – The greatest love of all

Meine größte Freude ist es, Menschen ein Licht auf ihrem Weg sein zu dürfen. Sie zu ermutigen, dass es sich auszahlt, sich aufzumachen, mit destruktiven Mustern aufzuräumen und stattdessen die eigenen Potentiale zu entdecken und zu entfalten. Sich aufzumachen, das zu finden, was in ihnen steckt und was sie begeistert. Wer ein Warum zum Leben hat, der nimmt für seine Ziele und Visionen auch Durststrecken in Kauf. Der nimmt auch in Kauf, zwischendurch auch abgelehnt, kritisiert und denunziert zu werden. Solche Menschen stehen immer wieder auf und lernen aus ihren eigenen Fehlern genauso wie aus den Fehlern der anderen. Diese Welt hat Persönlichkeiten nötig, die für ihre Werte einstehen, die beharrlich ihre Träume verwirklichen und die andere mit ihrer Motivation anstecken. Diese Welt hat starke Persönlichkeiten nötig, die allem Leben mit Wertschätzung, Respekt und Liebe begegnen. Diese Welt braucht viel mehr Träumer, die das Leben nicht immer allzu ernst nehmen und die auch über sich selbst lachen können. Die zusammenhelfen, um gemeinsam an kreativen Lösungen zu arbeiten. Lösungen, die Menschen zu sich selbst, zueinander und zur Natur bringen. Diese Welt hat viel nötig. Jedes einzelne Licht ist eines mehr. Jedes einzelne Licht erhellt das Dunkel, das unsere Welt schon länger umgibt.

Let it shine

Gute Fragen – gute Antworten – gute Fragen – …

„Das gesamte Leben lang ist es überaus entscheidend, zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Fragen zu stellen.“ Karl Edy

Lange Zeit in meinem Leben habe ich keine Fragen gestellt. Bei Unklarheiten hatte ich meist schnell mein eigenes Bild. Mich sehr oft damit in Schweigen gehüllt. Gute Antworten sind mir währenddessen nicht zugeflogen. Wie auch? Dafür aber immer nur noch mehr Unklarheit.

Wir bekommen im Leben immer nur gute Antworten, wenn wir gute und klare Fragen stellen. Zumindest haben wir dann eine reelle Chance darauf. Selbst wenn wir keine Antwort bekommen, ist dies eine sehr wichtige Erkenntnis für unser Bewusstwerden. Auf manche Fragen gibt es nämlich gar keine Antworten. Das ist so. Menschen, die glücklich leben, sind flexibel, kreativ und mutig. Sie stellen stets neue Fragen und nehmen sich selbst und das Leben nicht immer ganz so ernst.

Das Leben ist der Fluss. Wir sind die Schwimmer. Wenn wir uns selbst und den Fluss immer besser kennenlernen wollen, brauchen wir Antworten. Das schafft Klarheit. Und in klaren Gewässern sehen wir mehr und weiter.

Das Herz und der Fluss

„Unser Herz sieht immer mehr als unsere Augen, je bewusster wir werden.“ Petra Herzog

Das kann auch bedeuten, dass es unbequem wird. Für uns selbst und vielleicht auch für andere. Doch niemand hat je gesagt, dass das Leben bequem zu sein hat.
Das Leben ist der Fluss.
Wir sind die Schwimmer.
Wenn wir bei der Geburt – ich glaube schon davor – hineingesetzt werden, hat niemand eine Ahnung, was der Fluss bringt… Hitze. Eiseskälte. Stromschnellen. Gefährliche Untiefen. Felsen. Wasserfälle. Hungrige Raubtiere. Giftige Chemikalien. Staudämme. Teufel in menschlichen Körpern. Ruhige Gewässer…
Bei jeder Gelegenheit können wir uns betäuben, auf sicheren vorgegebenen Routen mit Booten mitfahren oder uns rausziehen lassen.
Können wir. In aus meiner Sicht sehr wenigen Fällen macht das zwischendurch auch Sinn.
Wir können aber auch JEDE GELEGENHEIT NUTZEN, UM BESSERE SCHWIMMER ZU WERDEN. Auf große Lehrer hören. Guten Beispielen folgen. Uns in Geduld, Beharrlichkeit und Ausdauer üben. Und wir können stets MEHR UND MEHR ÜBER DEN FLUSS LERNEN.
Können wir.
Macht Sinn.
Und das können wir auch schon unseren Kindern lehren.
Dann kommt mehr Bewusstsein in diese Welt.
Dann wird diese Welt zu einem besseren Ort. Und das Leben spannend.

Sehr spannend.