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Wahrheit

„Erkenne die Wahrheit und die Wahrheit wird dich frei machen. Doch wenn du deine Wahrheit endlich kennst, dann ändere nicht ständig deine Meinung darüber. Begib dich heraus aus deinem Verstand. Komm wieder zu Sinnen. Kehre zurück zu dem, was du fühlst, nicht was du denkst. Deine Gefühle sind real, wirklich und wahr. Gefühle sind die Sprache der Seele und deine Seele ist deine Wahrheit. Gefühle sind weder negativ noch zerstörerisch. Sie sind Wahrheiten. Es kommt nur darauf an, wie du ihnen Ausdruck verleihst.“ Neale D. Walsch – Gespräche mit Gott „Wir sind nicht ein Einziger. Es gibt mehrere Stimmen in unserem Kopf, die sich miteinander unterhalten und dabei oft ganz verschiedene Absichten haben. Die allerwichtigste Frage für unser Leben ist, welchen Werten und Wahrheiten wir für immer folgen werden, falls es einmal darauf ankommt und alle Stimmen durcheinanderreden. Erst nach dieser Entscheidung können wir die Stimmen in uns genauer erforschen, ohne dabei Probleme zu bekommen.“ Ruediger Schache – Winston Flash und der Sinn des Lebens. Ich glaube mittlerweile, dass bei uns Menschen alle Stimmen – sofern wir sie überhaupt hören können und wollen – sehr, sehr oft durcheinanderreden müssen und das Leid oft leider erst sehr groß werden muss. Danach muss das Bewusstsein und der Mut groß werden. Wie auch die Erkenntnis, dass wir uns dabei helfen lassen können. Erst dann machen wir uns – leider immer (noch) in der Minderheit – auf die Suche nach den Werten und Wahrheiten, die nur aus unseren Gefühlen erwachsen. Werte und Wahrheiten, die nicht manipuliert und indokriniert werden können.

Es sind die Seelen, die zueinanderfinden und nicht die Menschen.

Kennst du deine Werte und Wahrheiten?

Welchen Werten und Wahrheiten folgst du – vielleicht schon lange unbewusst – dein ganzes Leben lang?

Verleihst du ihnen mit Furcht, Wut oder LIEBE Ausdruck?

Wie spricht deine Seele?

Spricht sie?

Ein Baum, der fällt

„Ein einzelner Baum, der fällt, macht mehr Krach als ein ganzer Wald, der wächst.“ aus Tibet Ob der Baum alleine umfällt oder absichtlich zu Fall gebracht wird, ist dabei vollkommen egal. Der Krach zieht unsere ganze Aufmerksamkeit auf sich. Er bringt uns leicht von unseren eigentlichen Vorhaben und Visionen ab. Versetzt uns vielleicht sogar in Angst und Schrecken. Möglicherweise trennt er uns von anderen Menschen, die den Lärm einfach nicht hören wollen oder können. Die in ihrem Tun nichts verändern. Weil sie nicht hinsehen oder vielleicht schon lange aufgegeben haben. Nicht jeder mag Veränderung. Nicht jeder kann sich verändern. Dieses Bild ist immer aktuell. Es ist wichtig, den Krach in unserem Leben genau wahrzunehmen. Die Richtung aus der er kommt. Die Zeit. Die Dauer. Das Ausmaß. Es ist wichtig, zu reflektieren und dann wieder vollkommen zur Ruhe zu kommen. Denn in der Ruhe merkt man erst, dass der Krach immer wieder schnell vorbei ist. Ihn aber zu überhören, bringt genauso wenig Weiterentwicklung wie ihm zu viel Bedeutung zu geben. Beides ist Stillstand. Es ist wichtig, die oft nur vermeintlichen Gefahren in unserem Leben zu erkennen. Es ist wichtig, sie auch als Wegweiser zu erkennen. Es ist wichtig, dass wir immer wieder aufgerüttelt werden, um uns weiter aus der Komfortzone zu bewegen. Wachstum findet immer nur außerhalb der Komfortzone statt. Wenn wir wachsen wollen. Immer wieder in der Ruhe. Ganz im Stillen. So wie der Wald, der wächst.

Was du bist

„Du bist, was du denkst, dass du bist. Das ist ein Teufelskreislauf, wenn es sich um einen negativen Gedanken handelt. Du musst eine Möglichkeit finden, diesen Kreis zu durchbrechen. Ein Großteil deiner gegenwärtigen Erfahrung gründet sich auf vorangegangenes Denken. Der Gedanke führt zur Erfahrung, die zum Gedanken führt, der zur Erfahrung führt. Das kann zu ständiger Freude führen oder eine fortwährende Hölle zur Folge haben. Je nach urheberischem Gedanken.“ aus Neale D. Walsch – Gespräche mit Gott. Der alte Spruch „Denk nach, bevor du etwas tust“ kann ein schier unüberwindbares Hindernis sein, wenn der urheberische Gedanke „höllisch“ ist. Ihn rein im Geiste in einen guten Gedanken umzuwandeln braucht viel Geduld, Erfahrung und Reflexion. Und es bedarf einer starken Persönlichkeitsstruktur, um alte Glaubenssätze aufzubrechen. Das braucht Jahre oder sogar Jahrzehnte. So unglaublich es vielleicht klingt, es ist manchmal einfacher, einen Grundgedanken zu verändern, wenn wir handeln, bevor wir denken. Zur Erklärung. Du hast den neuen Gedanken, dich regelmäßig zu bewegen und in Gesellschaft offener zu sein. Du hast schon die Laufschuhe an. Draußen ist es bewölkt. Regen ist angesagt. Bevor du in die alte Gedankenspirale gehst, geh laufen. Bevor du nach unzähligen Ausreden suchst, geh laufen. Du bist in einer Bar und willst mit jemandem ein Gespräch anfangen. Bevor du denkst, was die oder der andere wohl über dich denken könnte, sprich einfach. Bevor du denkst, was alles schief gehen könnte, sprich einfach. „Handle also umgehend, wenn sich die Gelegenheit ergibt, und wenn das oft genug geschieht, wird dein Geist bald die Idee erfassen. Es wird dein neuer Gedanken sein. Du bist, was du denkst, dass du bist.“

Courage

Courage beinhaltet das französische Wort für Herz – „Coeur“. Ich weiß nicht, wo der Ursprung für meine große Dankbarkeit, die schier unendliche Liebe und meinen Löwenmut liegt. Aber was ich mit jedem Tag besser verstehe ist, dass ich mir all das selbst gemacht habe. Und je mehr ich das erkennen darf, umso mehr kann ich sehr gelassen und dennoch glasklar den Ungerechtigkeiten in unserem Leben entgegenhalten. Ungerechtigkeiten, die sehr viel Leid nach sich ziehen und die von den meisten, aus welchem Grund auch immer, beinahe schon als selbstverständlich angesehen werden. Ja gar nicht mehr hinterfragt werden. Wir alle haben ein Herz, von dessen Leistung wir in Wahrheit gar keine Ahnung haben. Wir alle haben ein Gehirn, das wir niemals wissenschaftlich erklären können werden. Das bedeutet, dass jeder von uns mit etwas Ermutigung und Ausdauer Dankbarkeit, Liebe und Mut in seinem Leben erschaffen kann…um wieder andere Menschen zu ermutigen. Wir brauchen dafür nur etwas Courage. Und die Courage eines einzigen Menschen kann den Unterschied machen…

Jeder Unordnung…

…können wir mit Ordnung begegnen. Jeder ungestümen Situation mit Ruhe und Gelassenheit. Unsere Chancen multiplizieren sich, wenn wir sie ergreifen. Unwissenheit ist unsere größte Verwundbarkeit und Furcht ist der Gegner. Der einzige Gegner. (frei nach Sunzi 543-495 v. Chr.) In diesen paar Sätzen stecken gute Lösungen, wenn wir in unserem Leben wirklich etwas nachhaltig ändern wollen. Ordnung können wir lernen, wenn wir nur ausdauernd genug und klar sind oder es werden. Jede Stresssituation können wir als Möglichkeit sehen, uns in Ruhe und Geduld zu üben. Gegen unsere Unwissenheit hilft unbändige Neugier, Gefühl und Intellekt. Wenn wir uns dann auch noch regelmäßig ausreichend Zeit für unsere Recherchen und ehrliche wertschätzende Gespräche nehmen, kommen wir zu immer mehr Wissen. Immer mehr Wissen bedeutet, dass wir Inhalte flexibel zu einem besseren Verständnis vernetzen können. Vernetzung und Reflexion bringen uns immer näher zu unserer ganz eigenen Wahrheit. Und die Wahrheit ist ein Land ohne Wege. Den eigenen Weg zu finden, ist nicht immer angenehm und einfach. Doch wenn wir uns nicht von Furcht und Unsicherheit leiten und beeinflussen lassen, sondern uns mutig unseren Ängsten stellen, finden wir unsere Wege und hinterlassen Spuren. Spuren, die vielleicht sogar für andere Wegweiser aus ihrer eigenen Unordnung sind.

Jede Situation

kann dein Training sein, wenn du das willst. Wenn du mehr als nur die stets zitierten 2 Seiten der Medaille siehst. In diesem Sinne gibt es kein Falsch. Es gibt keine falsche Situation oder keinen falschen Zeitpunkt. Nur wir sind es, die durch unser Denken Entscheidungen oder Geschehnisse als falsch bewerten. Es gibt unendlich viel dazwischen, zwischen richtig und falsch, laut und leise, weiß und schwarz. Auch wenn wir das nicht immer (gleich) akzeptieren wollen. Erst wenn uns das bewusst wird und wir durch jede (Trainings-)Herausforderung lernen und besser werden, müssen wir gar nicht erst in den Widerstand gehen. Im Widerstand sind wir starr und können nicht flexibel reagieren. Und je schneller wir lernen, umso seltener sind wir im „falschen Film“. Und warum? Weil wir es dann nicht (mehr) anderen überlassen, das Drehbuch für unser Leben zu schreiben. Wir tun es selbst.

Zwei Emotionen

Im Grunde genommen gibt es nur zwei entscheidende Emotionen im Leben. Angst und Liebe. Beide existieren nebeneinander. Es spielt im Leben eine wichtige Rolle, wie gut wir lernen, mit unseren Emotionen umzugehen. Wir haben immer die freie Wahl zwischen Furcht und Mut. Wenn wir uns vor unseren Ängsten fürchten, sind wir wie gelähmt, lassen uns manipulieren und von anderen Meinungen leiten. Wenn wir unseren Ängsten mutig begegnen, bleiben wir offen und ruhig, stellen uns klug unseren Herausforderungen, lernen stets und bleiben im Fluss. Ebenso ist es mit der Liebe. Wir können uns vor ihr fürchten oder ihr mutig begegnen und ihr vertrauen. Lange habe ich mich damit beschäftigt, herauszufinden woher ich komme und wer ich bin. Heute überlege ich gut, wer ich sein will. Dabei höre ich nicht auf, an die Liebe zu glauben und fürchte mich nicht (mehr) vor meinen Ängsten. Du hast die Wahl! Nutze sie!

Verstehst du…

das, was du glaubst? Hinterfragst du dich regelmäßig immer auch mal selbst? Stellst du deine Meinungen zwischendurch auch mal auf den Kopf? Überdenkst du etwas nie mehr, weil du glaubst, es einmal verstanden zu haben? Ich liebe Wortspiele. So kommt mir bei dem Wort VERSTEHEN so einiges in den Sinn. Ich habe mir schon manchmal im Leben Wege VERstellt, bin mir selbst im Weg geSTANDEN, weil ich den Glauben anderer unbewusst übernommen habe. Möglich, dass ich diese Entwicklung einfach durchmachen musste, um heute ganz anders zu denken. Über viele, über vieles, über das, woran ich lange Zeit geglaubt habe. Diese Entwicklung hat mich von so manchen Menschen weggebracht und ganz weit zu mir selbst. Seither begegnen mir immer mehr Menschen, die es nicht (mehr) notwendig haben, andere kleinzumachen oder gar zu verurteilen, nur weil sie andere Zugänge zu Lebensfragen als sie selbst haben. Seit ich meine Opferrolle abgelegt habe, habe ich viel über mich und mein Leben gelernt. Ich habe meine Sprache gefunden. Mich in Gelassenheit geübt. Setze meine Visionen immer mehr im Leben um. Ermutige andere bei jeder passenden Gelegenheit. Stehe auf, wenn alle sitzen bleiben und bleibe sitzen, wenn die allermeisten aufstehen. Seit ich meine Opferrolle abgelegt habe, ist mein Leben viel spannender und glücklicher. Seit ich meine Opferrolle abgelegt habe, bin ich lebendiger. Das alles zu verstehen, hat lange gedauert. Viel Übung war notwendig. Ich habe verstanden, dass nichts was ich heute glaube, für alle Ewigkeit in Stein gemeißelt ist. Und ich habe verstanden, dass das einzige, worauf ich mich im Leben wirklich verlassen kann, die Veränderung ist. Und ich habe nicht mehr das Bedürfnis, andere um jeden Preis verstehen zu müssen. Aber ich habe den großen Anspruch an mich selbst, immer wieder meinen Glauben verstehen zu müssen. Herz über Kopf. Sei du die Veränderung, die du sehen willst in der Welt. Verstehst du?

Blödsinn

In der letzten Zeit ist mir dieses Wort öfter untergekommen. Da ist mir aufgefallen, dass die meisten Menschen es eher dafür gebrauchen, die Aussagen oder Meinungen anderer als Schwachsinn abzutun. Besonders Kinder gewöhnen sich das Fragen oder das Kreieren eigener Ideen schnell ab, wenn immer gleich jemand zur Stelle ist, der „So ein Blödsinn!“ sagt. Ich mache viel lieber Blödsinn. Andere blöd dastehen zu lassen, liegt mir fern. Und wenn ich als blöd hingestellt werde, weiß ich, dass ich immerhin für ein paar kurze Momente die Aufmerksamkeit meines Gegenübers hatte. Denn wären meine Worte oder mein Handeln vollkommen egal, dann gäbe es vermutlich eher keine Reaktionen. Insofern kann Blödsinn auch Gutes zur Folge haben und zum Reflektieren anregen. Aber das ist sicher ein Blödsinn.  

Wenn man sich gut ausdrücken kann…

…vergisst man oft, wie man etwas einfach sagt. Darum möchte ich mich heute einfach bei dir bedanken. Danke, dass du dir die Zeit nimmst, meine Beiträge immer wieder mal zu lesen. Danke, dass du dir danach vielleicht auch Gedanken machst. Danke, dass du eventuell sogar die Motivation aufbringst, Gewohnheiten zu überdenken und ins Tun kommst. Danke, dass du über mich sprichst. Danke, dass du mich und meine Arbeit kennenlernen willst und dich bei mir meldest. Danke, dass du bereit bist, deine Einstellungen zu verändern. Erst wenn sich viele Menschen auf diesem Planeten von äußeren Umständen weitgehend unabhängig fühlen… Erst wenn immer mehr Menschen in sich ruhen, niemanden etwas beweisen und keinen unterdrücken müssen …Erst wenn immer mehr Menschen wertschätzende aber dennoch (sehr) konsequente Haltungen einnehmen, dann besteht Hoffnung. Dann besteht Hoffnung, dass diese Welt ein besserer Ort wird. Ein Ort ohne Neid, Gier und vorsätzlicher Manipulation. In Dankbarkeit, Demut und Liebe. Deine Petra.