Vom Hinschauen und Treiben lassen

Sommer in Skiathos, Gedanken Tag 3:

Wenn der Meeresgrund unter dir dunkel wird, besorge dir eine Taucherbrille und sieh ihn dir ganz genau an. „Der Mensch kann seine Angst nur bezwingen, wenn er dem entgegentritt, das er fürchtet.“ Florence Scovel Shinn. „Ich weiß vom Fall einer Frau, bei der die Veränderung wirkte, als hätte ein Wirbelsturm all ihre Angelegenheiten völlig durcheinandergewirbelt. Doch schon bald fügte sich alles zusammen und anstelle der alten, traten wunderbare neue Lebensumstände ein.“ ebd. Wenn wir alles in unserer Macht stehende getan haben, sollten wir still stehen bzw. uns im Wasser treiben lassen. Das ist oft die schwierigste Phase in unserer Entwicklung. Aushalten. Durchtauchen. Ruhig bleiben. Wenn die Versuchung kommt, dass wir aufgeben oder (meist eh faule) Kompromisse eingehen…einfach weiterschwimmen. Abtauchen. Auftauchen. Schwimmen. Treiben lassen. Alles fügt sich auf wundersame Weise immer wieder passend zusammen, wenn wir daran glauben und vertrauen.

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