So wie ich bin …

Sommer in Skiathos, Gedanken Tag 4:

„Jeder baut sich sein Lebensgebäude aus dem Material, das ihm zur Verfügung steht. Manches Material ist knapp bemessen, anderes überreich. Davon mag die Zahl der Zimmer, Stiegen, Giebel und Dächer abhängen, nicht aber, ob das Bauwerk zu guter Letzt als Brutstätte des Unglücks oder als Raststätte des Glücks Verwendung findet…“ aus: Was das Leben wertvoll macht, Elisabeth Lukas

Wie wird unser Leben eine Raststätte des Glücks?

Wir alle haben die uneingeschränkte Möglichkeit, freundlich und herzlich zu sein. Selbst wenn jemand – warum auch immer – ekelhaft zu uns ist, können wir herzlich und liebevoll mit diesem Menschen umgehen. „Und was habe ich davon?“ mag als Gedanke beim Lesen dieser Zeilen auftauchen. Beim ersten Hinsehen: Nichts! Doch letztlich sind wir das, was dir tun.

Wenn wir jemanden belügen, sind wir Lügner.

Wenn wir jemanden verletzen, sind wir gewalttätig.

Wenn wir liebevoll und herzlich zu jemanden sind, sind wir liebevolle und herzliche Menschen.

„Und was habe ich davon, ein liebevoller und herzlicher Mensch zu sein?“

Nichts?

„So wie ich bin, so baue ich mir mein Leben.“

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