Sommer in Skiathos, Gedanken Tag 9:
„Es wird Zeit, dass wir unsere Kinder lehren, die richtigen Fragen zu stellen, um selbst herauszufinden, wem und worauf sie wirklich vertrauen können.“ aus: Gerald Hüther, Wege aus der Angst.
Wozu? Wir manipulieren andere Menschen (oft unbewusst ?), damit sie etwas tun oder unterlassen, indem wir Warnungen aussprechen. „Wenn du das tust, dann … Wenn du das sagst, dann … Wenn du das nicht machst, dann …“ Dabei geht es oft gar nicht um unser Gegenüber, sondern um unsere ganz eigenen Überzeugungen, um unser Weltbild, wie etwas zu sein hat. Als Eltern sollten wir unsere Überzeugungen und Glaubenssätze daher immer wieder in Frage stellen. Fragen unserer Kinder können uns dabei helfen: „Warum machst du mir mit deinen Sorgen Angst, dass mein weiteres Leben nicht gut sein wird, wenn ich das oder das nicht mache?“ Dann können wir anfangen, unsere Motive zu erforschen. Und finden vielleicht heraus, dass wir mit unseren Aussagen und unseren Verhaltensweisen endlich aufhören sollten, die in anderen im Grunde nur die Angst aufrecht erhalten, nicht zu entsprechen. Stattdessen können wir wieder mit unserer eigenen ENTDECKERFRREUDE, Gestaltungslust, Sinnlichkeit und kindlicher Offenheit in Berührung kommen. Und uns verwandeln. Und gleich auch die Welt um uns. Mit Freude und Leichtigkeit. „Für Angst machende Vorstellungen ist dann einfach kein Platz mehr in unseren Gehirnen.“ ebd.

