Ich bin mit meinem Yogaunterricht in Gols in die Summerkuchl der noch „Neuen Mitte“ übersiedelt. Dabei gibt es wieder viel Neues zu beachten und zu lernen. Veränderung ist etwas sehr konstantes in unserem Leben. Nichts bleibt so, wie es ist. Auch wenn wir das nicht immer wahr haben wollen, gerade dann nicht, wenn das Leben gerade angenehm ist. Veränderung leben lernen können wir am besten, wenn wir selbst immer wieder für Veränderungen sorgen. Ganz besonders dann, wenn diese Veränderungen unser Leben bereichern, wir uns dadurch selbst herausfordern und neue Fähigkeiten entwickeln. Die Neurogenese, das Nervenzellwachstum, im Hippocampus wird durch Neues angeregt. Wenn wir uns Neuem vertrauensvoll stellen, bleiben wir mental flexibel und steigern unsere Selbstwirksamkeit und unser Verantwortungsbewusstsein. Alles, was wir heute vielleicht wie von Zauberhand automatisch tun, haben wir irgendwann einmal von der Pike auf gelernt. Ortswechsel helfen uns beim Weiterlernen, bringen uns zu neuen Ideen und Inspirationen, (noch) fremden Menschen und (noch) unbekannten Gegebenheiten. Genau dafür haben wir unser so großartiges Gehirn. Es ist ein Problemlösungsorgan. Warum sollte es wachsen und sich immer mehr vernetzen, wenn wir uns Veränderungen nicht stellen und immer schön alles beim Alten lassen?

