Was ist es, das sich konstant durch ein Leben zieht, wenn wir zurückschauen?
Charaktereigenschaften und Gefühlszustände.
Über so manchen Menschen würden wir sagen: „Das war ein dankbarer und zufriedener Mensch.“ Über einen anderen: „Das war ein sehr aufbrausender dominanter Mensch, dem niemand etwas gut genug machen konnte.“ Über wieder einen anderen vielleicht: „Das war ein negativer Mensch in der Opferhaltung, der es nicht geschafft hat, sich aus destruktiven Strukturen zu lösen.“ Gefühlszustände sind immer gleich. Im Körper laufen jeweils immer dieselben Prozesse ab.
Was sich im Leben ändern kann und darf, sind die Gründe für unsere Gefühle.
Je bewusster wir werden, umso bewusster dürfen wir entscheiden, worüber wir uns ärgern oder freuen, worauf wir wütend oder euphorisch reagieren, was uns zum Lachen bringt oder zum Weinen. Besonders wichtig erscheint es mir, dass wir unsere Ängste analysieren und sie transformieren. Angeboren sind lediglich die Angst vor dem Fallen (großer Höhe) und vor großem Lärm.
Alle anderen sind anerzogen und gelernt.
Für alle Ängste gilt: sie lähmen und halten zurück.
ANGST kann auch übersetzt werden:
die Annahme Negative Gefühle Seien Tatsachen
Letztlich entscheiden wir, ob unsere Gefühle die Regie im Leben führen oder wir selbst das (immer mehr) tun.

