Warum ich Entspannung und Meditation ich in alle meine beruflichen Tätigkeiten und Arbeitsbereiche einfließen lasse:
Je mehr Situationen in unserem Leben eskalieren und uns Angst begleitet, desto weniger Platz gibt es für Beziehung. Konflikte unterwandern und vergiften Beziehungen. Beziehungen sind aber das Netz, das uns auffängt, wenn nichts mehr zu halten scheint. Wir sind soziale Wesen. Wenn wir Meditation üben, lernen wir, näher bei uns selbst anzukommen. Bei dem, was wir wirklich sind und uns ausmacht. Wir gelangen zu einem Raum, in dem alles in Ordnung ist und wir uns geborgen fühlen. Trotz allem Tumult im echten Leben, können wir ganz bewusst aus der Zeit fallen. So lösen wir innere Konflikte und Kindheitstraumen auf, indem wir sie annehmen und akzeptieren. Erst wenn wir selbst nicht mehr mit uns streiten, können wir im Außen deeskalierend agieren. Wie innen so außen.
Ich habe lange gebraucht, all das zu verstehen. Und ich lerne jeden Tag.
Wenn sich jemand mir gegenüber unfair verhält und nicht ehrlich ist, gehe ich (meistens) nicht in die Kränkung und schon gar nicht in die Wut. Sollte das nämlich doch noch so sein, darf ich Wunden in mir heilen. Kann ich also bewusst in Ruhe bleiben, bleibe ich mit dem Menschen in Beziehung. Ich weiß, sein Verhalten hat nichts mit mir zu tun. Ich bin nur der Spiegel. Je näher ich mir selbst bin und weiß, dass ich vor nichts und niemandem Angst haben muss, umso mehr folge ich meiner Vision: Fokus auf das Verbindende und die Balance im Leben.
Keine leichte Aufgabe in einer Welt voller Krankheit, Trennung, Täuschung, Neid, Konflikten und Kriegen. Aber eine NOT-wendige.

