Trauer ist immer Trauer

Das Gefühl von Trauer ist immer dasselbe. Trauer ist immer Trauer. Worüber wir entscheiden können, sind die Gründe für unsere Trauer. Und wenn es uns dann doch so richtig erwischt hat, wir loslassen müssen und der Schmerz jede einzelne Zelle unseres Körpers fest im Griff zu haben scheint, dann haben wir dennoch immer eine Wahl. Wir können unsere Gedanken lenken und fokussieren lernen. Im echten Leben, direkt in der uns überwältigenden Situation macht es sich bezahlt, dass wir das davor in Friedenszeiten gut geübt haben. So bleiben wir nicht in unseren Emotionen wie in einer Endlosschleife gefangen. Unsere Gedanken erzeugen unsere Gefühle, unsere Gefühlswelt bestimmt unser Denken. Bleiben wir in Trauer hängen, werden wir krank. Also bin ich traurig über den Verlust und zugleich entscheide ich mich, überglücklich über den Gewinn zu sein.

„Für gewöhnlich sieht der Mensch nur das Stoppelfeld der Vergänglichkeit; was er übersieht, sind die vollen Scheunen der Vergangenheit. Im Vergangensein ist nämlich nichts unwiederbringlich verloren, vielmehr alles unverlierbar geborgen.“ Viktor Frankl

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