Kindern und Jugendlichen fehlt im Schulleben immer häufiger die Motivation. Mich wundert das in unserer schnelllebigen, digitalisierten Zeit nicht. Vielleicht ist aber genau die Digitalität ein (wieder) neuer Anlass, dass (immer mehr) Lehrende von rein verstandesmäßigen Bewertungen von Schüler*innen wegkommen. Wenn junge Menschen mit einer empathischen und intuitiven Sichtweise in ihrer Persönlichkeits- und Bewusstseinsentwicklung von Pädagog*innen geduldig und achtsam begleitet und geführt werden, finden sie viel eher ihr WOZU als alleingelassen im Wirrwarr der Onlinewelten. Ein Wozu basiert auf einer inneren Haltung, auf gefestigten inneren Werten. Ein Wozu gibt dem Leben Sinn. Wenn ein Mensch sein Wozu gefunden hat, wird er sich die für dieses Ziel oder diesen Weg notwendigen Informationen besorgen und die dafür nützlichen Fähigkeiten aneignen. Auch wenn das Misserfolge impliziert. Egal was du tust, fang mit der Frage an: „Wozu mache ich das eigentlich?“ Hast du darauf keine Antwort, entscheide dich …“Aber wofür bloß?“ Finde es heraus! Leben heißt lernen.

