Boote kommen und gehen

„Ein Mann sitzt in seinem Boot, als er ein anderes auf ihn zukommen sieht. Er wird nervös. Das Boot kommt immer näher. Er ruft und bemerkt dabei, das Boot ist führerlos. Er kann einen Zusammenstoß nicht vermeiden. Sein Boot nimmt einen Schaden. Er ist erstaunt, bindet das 2. Boot fest und bringt es zum Ufer.“

„Ein Mann sitzt in seinem Boot, als er ein anderes auf ihn zukommen sieht. Er wird nervös. Das Boot kommt näher. Er ruft. Der Mann auf dem anderen Boot reagiert nicht. Schläft er? Ist er betrunken? Macht er das absichtlich? Die Boote stoßen zusammen. Der Schaden ist genau der gleiche wie in der oberen Geschichte. Immer noch reagiert der Mann auf dem 2. Boot nicht. Der Mann auf dem 1. Boot ärgert sich maßlos, schimpft und flucht. Das 2. Boot fährt weiter.“

Boote kommen und gehen. Führerlos, manövrierunfähig oder gezielt gesteuert. Das ist Leben. wie in diesen Geschichten aus dem Zen. Alles fließt. Was wir tun können: unser eigenes Boot leer und leicht machen und es immer besser steuern lernen, um Kollisionen zu vermeiden. Wie auch immer. Es ist gut, wie es ist.

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