Um gut mit den eigenen Ressourcen haushalten zu können, müssen wir zuerst einmal wissen, wie viele wir (noch) zur Verfügung haben. Über den Ladezustand unseres Handy-Akkus sind wir meist besser informiert als über unseren eigenen. Dieses Wissen, dieses Selbstgewahrsein, macht aber den entscheidenden Unterschied. Stress ist kein Problem, sondern eine angeborene körperliche Reaktion zur Energiebereitstellung. Stress wird aber zu einem Problem, wenn wir wiederholt über unsere Grenzen gehen. Wenn wir, obwohl unser Akku schon zur Neige geht, ohne Rücksicht auf Verluste im Funktionsmodus „weiterstraucheln“. Schön blöd eigentlich. Und unverantwortlich. Denn der Körper zieht in dem Fall Energie vom Gehirn und aus dem Immunsystem. Das öffnet Krankheiten Tür und Tor. Also besser regelmäßig den eigenen Ladezustand checken und Entspannung, Ruhe und Zeiten der Regeneration bewusst im Leben verankern.

