Die Liebe und der Gleichmut

Aus einer seit 1938 laufenden Studie geht hervor, dass Liebe maßgeblich zu unserem Glück und Wohlbefinden beiträgt. Und weiters, dass wir einen Lebensweg finden, auf dem wir die Liebe niemals verlieren. frei nach George Vaillant

Gleichmut sollte hier auch Erwähnung finden. Jene Gemütsverfassung, die durch äußere und innere Einflüsse nicht aus dem Gleichgewicht gebracht werden kann. Sie hat nichts mit Gleichgültigkeit zu tun. Ganz im Gegenteil. Mit Gleichmut finden wir Sicherheit in uns und bewahren eine unvoreingenommene Haltung. Was um uns passiert, darf uns nie egal sein. Aber es sollte uns auch nicht aus der Fassung bringen.

Jeden Tag dürfen wir üben. Wenn wir das wollen.

Der tagtägliche Moment…

„Sitze ganz still und beobachte die Geschehnisse um dich herum. Gib acht auf die Zeichen. Tagtäglich schenkt uns Gott einen Moment, in dem wir alles, was uns unglücklich macht, ändern können. Dieser magische Moment ist es, in dem ein Ja oder ein Nein unsere ganze Existenz ändern kann.“ Paulo Coelho-Der Weg des Magiers

„Nichts ist dem geistigen Wachstum so förderlich wie diese Fähigkeit zur logischen und genauen Analyse von allem, was uns widerfährt.“ Mark Aurel-Selbstbetrachtungen

Deine Antworten…

„Wie würdest du dich verhalten, wenn du wärst, wer du sein willst? Verhalte dich jetzt so.“ Diese Inspiration habe ich in der Werkstatt von Daniel Bucur gefunden.

Weißt du, wer du bist? Was dich so besonders und einzigartig macht? So außergewöhnlich, wie jeder andere Mensch übrigens auch ist? Lebst du in einem Leben, in dem du dich auf jeden einzelnen Tag freust? Auch wenn es schwierig ist? Weil du der Mensch bist, der aus all seinen Problemen und Fehlern lernt? Übernimmst du die Verantwortung für dein Leben? Oder denkst du, dass die Umstände für alles, was in deinem Leben passiert, verantwortlich sind?

Wie auch immer. Die Antworten kannst nur du selbst wissen.

Alle Antworten sind immer in uns. Das Leben stellt uns jede Menge Fragen. Aber immer nur solche, die wir auch beantworten können. Darauf vertraue ich. Und dieses Selbstvertrauen wünsche ich dir auch.

Außerdem Liebe, Gesundheit, Freude, Gelassenheit, Ausdauer, Humor und Gottes Segen für ein brandneues Jahr 2025. Mit neuen Fragen und jeder Menge kreativer Antworten.

Herzlichst Petra

Fly to space

„Space“ steht für Raum. Raum ist das Element, dem unser Energiezentrum im Kehlkopf zugeordnet ist. Mit unseren Worten können wir uns einen Raum erschaffen und noch verschlossene Räume öffnen. Zur Weihnachtszeit werden viele Menschen nachdenklich. Oft sind die Gedanken eher traurig: „Es ist nicht mehr so, wie es früher war.“ Dabei ist keine einzige Sekunde so, wie die davor es war. Leben ist Veränderung. Leben bedeutet Entwicklung. Mit unseren Worten können wir Räume für Veränderungen so gestalten, dass wir sie gut akzeptieren und annehmen können.

In diesem Sinne wünsche ich dir einen tiefen inneren (Weihnachts-)Frieden, Verbundenheit, Gottes Segen und eine riesige Portion Humor.

„Fly to space“

Vom Gleichmut …

Wie äußert sich Gesundheit in deinem Leben?

Wie fühlst du dich, wenn du glücklich bist?

Freude fördert Gesundheit. Angst kann zu Krankheit führen.

Unser Gleichmut hilft, ständig aufs Neue Balance herzustellen. Mit Gleichmut ordnen wir auch in schwierigen und verworrenen Situationen unsere Gedanken. Wir bleiben mental und emotional ruhig und bauen eine Gefühlswelt, in der Entwicklung und persönliches Wachstum (immer noch) (wieder) möglich ist. Wir schalten den Autopiloten im Hirn aus und nutzen die Möglichkeit, unser Leben aktiv zu gestalten.

Es liegt an uns, was wir aus dem, was uns das Leben gibt, machen.

Wer lieben kann …

Freude ist eine tiefsitzende Emotion. So wie auch Angst, Trauer, Ekel und Wut. „Unkontrolliert“ zeigen sich diese „Gefühlsregungen oder Gemütsbewegungen“ unmittelbar auf Körperebene. Ganz besonders in der Muskelspannung. Anders ist es mit unserer Gefühlswelt. Sie ist meist unsichtbar, für andere und oft sogar für uns selbst. Unsere Gefühlswelt wird von unseren Gedanken bestimmt. Um Emotionen steuern zu können, ist es unumgänglich sich der eigenen Gedanken gewahr zu werden. Wie denke ich, dass mich eine Emotion so sehr einnimmt? Wie fühle ich mich? Wie möchte ich mich fühlen? Wie möchte ich auf andere wirken? Wie sollen mich Menschen in Erinnerung behalten?

Mentales Training auf Basis von Erkenntnissen aus der Glücksforschung hilft, Freude im Leben zu kultivieren und dadurch emotional stabil(er) zu werden.

„Glück ist Liebe, nichts anderes. Wer lieben kann, ist glücklich.“ Hermann Hesse

Über die Macht der Worte…

Gedanken gehen unseren Worten und Taten voraus. Es ist im Außen unschwer zu erkennen, wie hoch unser Bewusstsein und wie groß unsere Achtsamkeit ist. Worte geben Auskunft darüber, wie Menschen denken und in welchen Wirklichkeiten sie leben. Worte sind mächtig. Sehr mächtig. Und vor allem: wir können unsere Worte nie mehr zurücknehmen. Sind sie erst einmal auf der Welt, sind sie unauslöschlich.

Vermutlich hast du als Leser oder Leserin in diesem Zusammenhang sofort ein paar Situationen aus deinem Leben im Kopf. Veränderung beginnt in uns. Wir können lernen, unsere Gedanken achtsam zu lenken und dadurch unser Bewusstsein weiterzuentwickeln. Wenn wir dann auch noch der Stimme unseres Herzens folgen, sind Worte unsere magischen Unterstützer.

Mit der Zeit wissen wir immer besser, was wann wo und wie zu sagen ist. Und wann wir besser schweigen sollten.

Vom bunten Abenteuer Leben…

„Ich glaubte, es wäre ein Abenteuer, aber in Wirklichkeit war es das Leben.“ Joseph Conrad

Wir können Leben auch als ein buntes Abenteuer sehen und danach leben. Jeden Tag gibt es neue Herausforderungen und Lernaufgaben. Jeden Tag haben wir die Möglichkeit, eine bessere Version unserer Selbst zu werden.

Für mich bedeutet dies, dass ich mit meinen Gedanken und Gefühlen eine gute Balance für mich erschaffe. Und niemals mehr ein Tag vergeht, an dem ich nicht gelacht oder jemanden anderen eine Freude gemacht habe.

Alles im Leben hat seine natürliche Ordnung…

„Alles im Leben hat seine natürliche Ordnung… Loslassen ist ein Akt des Vertrauens in den natürlichen Rhythmus des Lebens… Leben funktioniert nach seiner eigenen unergründlichen Weisheit…

Das bedeutet nicht, dass wir passiv werden müssen. Es geht darum, achtsam zu handeln, anstatt impulsiv zu reagieren. Wu-Wei bedeutet „Handeln durch Nichthandeln“. Lösungen ergeben sich oft von selbst, wenn wir aufhören, sie zu erzwingen… Das Leben unterstützt uns, wenn wir aufhören, gegen es anzukämpfen. Es ist ein Prozess, zu dieser Harmonie zu finden. Ein Prozess, der Zeit und Geduld erfordert. Und die Fähigkeit zur inneren Stille. Diese Stille ist ein Raum in uns, ein innerer Zustand, die Grundlage allen Seins. In der Stille finden wir uns selbst. Stille bedeutet hier überhaupt nicht, dass es rund um uns ruhig sein muss… Die bewusste Stille in Gesprächen erschafft Offenheit für das, was das Gegenüber wirklich sagt… Sind wir achtsam, erkennen wir, dass das Leben Wege für uns findet, die wir noch nicht sehen konnten. Achtsamkeit bedeutet auch, mit dem (gut) zu arbeiten, was das Leben uns gerade gibt…

Der Verstand ist ein wichtiges Werkzeug, doch oft ist es unser inneres Wissen, das uns auf den (gerade jetzt) richtigen Weg führt.“

Link zum Video:

Eckhart Tolle

Vom Raum zwischen Reiz und Reaktion…

Zwischen dem, was im Leben passiert, und unserer eigenen Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum sind wir vollkommen frei, unsere Einstellung und dadurch auch unsere Reaktion zu wählen. Persönlichkeitsentwicklung passiert in diesem Raum. Unsere Freiheit liegt in diesem Raum. Entspannung hilft uns, diesen Raum und dadurch uns selbst wahrzunehmen. Mentales Training hilft, unsere Gedanken zu ordnen und zur Ruhe zu bringen. Leben geschieht nach dem Prinzip Ursache und Wirkung. Leben bedeutet Lernen und Verantwortung übernehmen. Wenn ich also etwas in meinem Leben nicht (wahr-)haben will, kann ich mir bewusst die Frage stellen: „Was habe ich getan, damit die Dinge so sind, wie sie sind? Was ist mein Anteil? Welche Ursache habe ich gelegt? Was kann und will ich verändern?“

Leben ist, was es ist. Leben wird, was ich daraus mache. Oder eben was die anderen und die Umstände aus meinem Leben machen.