Vom Gleichmut …

Wie äußert sich Gesundheit in deinem Leben?

Wie fühlst du dich, wenn du glücklich bist?

Freude fördert Gesundheit. Angst kann zu Krankheit führen.

Unser Gleichmut hilft, ständig aufs Neue Balance herzustellen. Mit Gleichmut ordnen wir auch in schwierigen und verworrenen Situationen unsere Gedanken. Wir bleiben mental und emotional ruhig und bauen eine Gefühlswelt, in der Entwicklung und persönliches Wachstum (immer noch) (wieder) möglich ist. Wir schalten den Autopiloten im Hirn aus und nutzen die Möglichkeit, unser Leben aktiv zu gestalten.

Es liegt an uns, was wir aus dem, was uns das Leben gibt, machen.

Wer lieben kann …

Freude ist eine tiefsitzende Emotion. So wie auch Angst, Trauer, Ekel und Wut. „Unkontrolliert“ zeigen sich diese „Gefühlsregungen oder Gemütsbewegungen“ unmittelbar auf Körperebene. Ganz besonders in der Muskelspannung. Anders ist es mit unserer Gefühlswelt. Sie ist meist unsichtbar, für andere und oft sogar für uns selbst. Unsere Gefühlswelt wird von unseren Gedanken bestimmt. Um Emotionen steuern zu können, ist es unumgänglich sich der eigenen Gedanken gewahr zu werden. Wie denke ich, dass mich eine Emotion so sehr einnimmt? Wie fühle ich mich? Wie möchte ich mich fühlen? Wie möchte ich auf andere wirken? Wie sollen mich Menschen in Erinnerung behalten?

Mentales Training auf Basis von Erkenntnissen aus der Glücksforschung hilft, Freude im Leben zu kultivieren und dadurch emotional stabil(er) zu werden.

„Glück ist Liebe, nichts anderes. Wer lieben kann, ist glücklich.“ Hermann Hesse

Über die Macht der Worte…

Gedanken gehen unseren Worten und Taten voraus. Es ist im Außen unschwer zu erkennen, wie hoch unser Bewusstsein und wie groß unsere Achtsamkeit ist. Worte geben Auskunft darüber, wie Menschen denken und in welchen Wirklichkeiten sie leben. Worte sind mächtig. Sehr mächtig. Und vor allem: wir können unsere Worte nie mehr zurücknehmen. Sind sie erst einmal auf der Welt, sind sie unauslöschlich.

Vermutlich hast du als Leser oder Leserin in diesem Zusammenhang sofort ein paar Situationen aus deinem Leben im Kopf. Veränderung beginnt in uns. Wir können lernen, unsere Gedanken achtsam zu lenken und dadurch unser Bewusstsein weiterzuentwickeln. Wenn wir dann auch noch der Stimme unseres Herzens folgen, sind Worte unsere magischen Unterstützer.

Mit der Zeit wissen wir immer besser, was wann wo und wie zu sagen ist. Und wann wir besser schweigen sollten.

Vom bunten Abenteuer Leben…

„Ich glaubte, es wäre ein Abenteuer, aber in Wirklichkeit war es das Leben.“ Joseph Conrad

Wir können Leben auch als ein buntes Abenteuer sehen und danach leben. Jeden Tag gibt es neue Herausforderungen und Lernaufgaben. Jeden Tag haben wir die Möglichkeit, eine bessere Version unserer Selbst zu werden.

Für mich bedeutet dies, dass ich mit meinen Gedanken und Gefühlen eine gute Balance für mich erschaffe. Und niemals mehr ein Tag vergeht, an dem ich nicht gelacht oder jemanden anderen eine Freude gemacht habe.

Alles im Leben hat seine natürliche Ordnung…

„Alles im Leben hat seine natürliche Ordnung… Loslassen ist ein Akt des Vertrauens in den natürlichen Rhythmus des Lebens… Leben funktioniert nach seiner eigenen unergründlichen Weisheit…

Das bedeutet nicht, dass wir passiv werden müssen. Es geht darum, achtsam zu handeln, anstatt impulsiv zu reagieren. Wu-Wei bedeutet „Handeln durch Nichthandeln“. Lösungen ergeben sich oft von selbst, wenn wir aufhören, sie zu erzwingen… Das Leben unterstützt uns, wenn wir aufhören, gegen es anzukämpfen. Es ist ein Prozess, zu dieser Harmonie zu finden. Ein Prozess, der Zeit und Geduld erfordert. Und die Fähigkeit zur inneren Stille. Diese Stille ist ein Raum in uns, ein innerer Zustand, die Grundlage allen Seins. In der Stille finden wir uns selbst. Stille bedeutet hier überhaupt nicht, dass es rund um uns ruhig sein muss… Die bewusste Stille in Gesprächen erschafft Offenheit für das, was das Gegenüber wirklich sagt… Sind wir achtsam, erkennen wir, dass das Leben Wege für uns findet, die wir noch nicht sehen konnten. Achtsamkeit bedeutet auch, mit dem (gut) zu arbeiten, was das Leben uns gerade gibt…

Der Verstand ist ein wichtiges Werkzeug, doch oft ist es unser inneres Wissen, das uns auf den (gerade jetzt) richtigen Weg führt.“

Link zum Video:

Eckhart Tolle

Vom Raum zwischen Reiz und Reaktion…

Zwischen dem, was im Leben passiert, und unserer eigenen Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum sind wir vollkommen frei, unsere Einstellung und dadurch auch unsere Reaktion zu wählen. Persönlichkeitsentwicklung passiert in diesem Raum. Unsere Freiheit liegt in diesem Raum. Entspannung hilft uns, diesen Raum und dadurch uns selbst wahrzunehmen. Mentales Training hilft, unsere Gedanken zu ordnen und zur Ruhe zu bringen. Leben geschieht nach dem Prinzip Ursache und Wirkung. Leben bedeutet Lernen und Verantwortung übernehmen. Wenn ich also etwas in meinem Leben nicht (wahr-)haben will, kann ich mir bewusst die Frage stellen: „Was habe ich getan, damit die Dinge so sind, wie sie sind? Was ist mein Anteil? Welche Ursache habe ich gelegt? Was kann und will ich verändern?“

Leben ist, was es ist. Leben wird, was ich daraus mache. Oder eben was die anderen und die Umstände aus meinem Leben machen.

Über die Ruhe

Viele Menschen haben großen Respekt, zur Ruhe zu kommen. Dabei könnten ja Fragen aufkommen, die noch nie im Bewusstsein waren: Liebe ich mein Leben? Tue ich das, worin ich Sinn sehe, zumindest den überwiegenden Teil der Zeit? Achte ich auf Beziehungen, in denen ich und andere lernen und persönlich wachsen können? Bin ich ein aufrichtiger, authentischer Mensch? Trage ich bei zu anderer Menschen Glück und Freude? …

Nun denn. So sei es. Wie immer geht es um Übung. Mit der Zeit bringt die Ruhe unendlich viele konstruktive Antworten. Wenn wir diese immer mehr in unsere Leben bringen, dann zahlt sich all unser Tun aus. Die Energie, die wir aussenden, kommt -oft erst spät und über Umwegen- mit Sicherheit zu uns zurück.

Ich bin okay und du bist es auch

Wenn wir miteinander reden, gibt es eine Sachebene und eine Beziehungsebene. Über die eine wird ein Inhalt transportiert, die andere spiegelt unsere Haltung wider. Letztere rührt aus unserer Kindheit und ist uns leider oft nicht bewusst. Psychische Verletzungen und Kränkungen passieren an allen Ecken und Enden. Sehr, sehr vielen Menschen ist das überhaupt nicht klar. So kommt es in zwischenmenschlichen Beziehungen sehr häufig zu unbeabsichtigten Missverständnissen. Wann sprechen wir zu jemandem aus einem Überlegenheitsgefühl heraus?Wann und bei wem kommt ein Minderwertigkeitskomplex in uns auf?

Um hier umzudenken, braucht es zuallererst einen Abstand zur Situation. Und dann ein bewusst(er)es Agieren.

Viktor Frankl beschreibt das gut in seinem Zitat: „Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt unsere Macht zur Wahl unserer Reaktion. In unserer Reaktion liegen unsere Entwicklung und unsere Freiheit.“ Zur Thematik habe ich heute einen wertvollen Beitrag gehört. Nur falls es dich interessiert: „Ich bin ok, du bist ok“ – Die Zauberformel für gute Kommunikation https://youtu.be/eMh7a_SBrrk?si=MHgFraXSKGHiyGol

Ein gutes Leben ist gebaut aus guten Beziehungen

„Unsere Kinder werden so, wie wir sie sehen.“ André Stern

Es gibt einen Unterschied, zwischen dem, was ein Mensch ist und dem, wie er sich verhält. Auf den ersten Blick ist das gar nicht so einfach zu verstehen. Weil wir die meiste Zeit unbewusst und unreflektiert alles in einen Topf schmeißen. Ist ja auch bequem.

Du bist nicht ok, weil du nicht ruhig bist. Du bist nicht ok, weil du keinen Schulabschluss hast. Du bist nicht ok, weil du den Betrieb nicht übernimmt. Du bist nicht ok, weil du mich nicht mehr lieben kannst. Du bist nicht ok, weil du zu leise bist. Du bist nicht ok, weil du zu lustig bist. Du bist nicht ok, weil du gerade keinen Antrieb hast. Du bist nicht ok, weil du Drogen trinkst/nimmst. Du bist nicht ok, …

André Stern sagt etwas dazu, um den Zusammenhang besser zu verstehen.

Wenn jemand in uns sieht, wer wir wirklich sind und uns dort begegnet, entsteht eine tiefe liebe- und vertrauensvolle Verbindung. Wir sind dann geborgen in einer Welt, in der wir (wieder) Vertrauen und Halt finden, bis wir selbst (wieder) wissen, wer wir wirklich sind und wofür wir hier sind. Wissen wir das, dann lernen wir mit Leichtigkeit und ändern unser Verhalten hin zu (noch) mehr Wertschätzung für einander und für die Welt.

Trauer ist immer Trauer

Das Gefühl von Trauer ist immer dasselbe. Trauer ist immer Trauer. Worüber wir entscheiden können, sind die Gründe für unsere Trauer. Und wenn es uns dann doch so richtig erwischt hat, wir loslassen müssen und der Schmerz jede einzelne Zelle unseres Körpers fest im Griff zu haben scheint, dann haben wir dennoch immer eine Wahl. Wir können unsere Gedanken lenken und fokussieren lernen. Im echten Leben, direkt in der uns überwältigenden Situation macht es sich bezahlt, dass wir das davor in Friedenszeiten gut geübt haben. So bleiben wir nicht in unseren Emotionen wie in einer Endlosschleife gefangen. Unsere Gedanken erzeugen unsere Gefühle, unsere Gefühlswelt bestimmt unser Denken. Bleiben wir in Trauer hängen, werden wir krank. Also bin ich traurig über den Verlust und zugleich entscheide ich mich, überglücklich über den Gewinn zu sein.

„Für gewöhnlich sieht der Mensch nur das Stoppelfeld der Vergänglichkeit; was er übersieht, sind die vollen Scheunen der Vergangenheit. Im Vergangensein ist nämlich nichts unwiederbringlich verloren, vielmehr alles unverlierbar geborgen.“ Viktor Frankl