Vom Schicksal…

„Man muss dem Schicksal Gelegenheit geben, in unser Leben einzugreifen und zu entscheiden, was für alle das beste ist.“ Paulo Coelho, Die Hexe von Portobello

Das Wort Schicksal wird häufig negativ wahrgenommen. Es geht auf das lateinische Wort „fatum“ zurück, dass i.w.S. „der Spruch, das Ausgesprochene“ bedeutet. Schicksal ermöglicht uns jedoch Freiheit. „Wenn wir uns dieser Freiheit nicht stellen, droht der dunkle Abgrund der Angst.“ Christoph Schlick, Was meinem Leben echten Sinn gibt

Wir können es drehen und wenden wie wir wollen. Leben passiert. Was hat das jetzt mit Freiheit zu tun? Je mehr wir uns bewusst dem Fluss des Lebens hingeben statt gegen ihn anzukämpfen, umso mehr Kraft, Energie und Ruhe haben wir. Kraft, Energie und Ruhe für die Gestaltung der Situationen, die uns das Schicksal bringt. Und wenn nichts unabhängig voneinander existiert, gibt es auch keinen blanken Zufall, sondern Abfolgen von Ursache und Wirkung innerhalb einer heiligen Ordnung.

Von der Freiheit der Schmetterlinge…

Schmetterlinge lehren uns, dass Wachstum Veränderung braucht. Ihre Freiheit sollte uns dazu inspirieren, unsere eigenen Flügel zu entfalten. Denn so wie Schmetterlinge sind auch wir (nur) flüchtige Wunder der Natur. Wunder, die jedem Betrachter zeigen können, wie schön das Leben ist.

Und auch wenn wir das vielleicht manchmal vergessen: Wir fliegen niemals allein. Was immer auch kommt.

Vom Netzwerkbauen…

„Nenne es Clan, nenne es Netzwerk, nenne es Stamm, nenne es Familie: Wie auch immer du es nennst, wer immer du bist, du brauchst eines davon.“ Jane Howard, Families

Ob dieses Netzwerk auch trägt, erfahren wir erst, wenn es so richtig wackelig wird. Dabei verändern wir uns selbst und werden durch das Leben verändert. „Es spielt keine Rolle, wie sehr wir an einem bestimmten geliebten Platz im Leben festhalten – irgendwann müssen wir einen anderen einnehmen.“ Je mehr wir uns dadurch nicht aus der Fassung bringen lassen und authentisch unsere Werte vertreten, umso mehr gestalten wird dieses Netzwerk tragfähig.

Wir selbst sind die Baumeister.

Ob wir es glauben wollen oder nicht. Wir ziehen an, was wir aussenden.

„Euch geschehe nach euren Glauben.“ Matth.,9,29

Die Liebe und der Gleichmut

Aus einer seit 1938 laufenden Studie geht hervor, dass Liebe maßgeblich zu unserem Glück und Wohlbefinden beiträgt. Und weiters, dass wir einen Lebensweg finden, auf dem wir die Liebe niemals verlieren. frei nach George Vaillant

Gleichmut sollte hier auch Erwähnung finden. Jene Gemütsverfassung, die durch äußere und innere Einflüsse nicht aus dem Gleichgewicht gebracht werden kann. Sie hat nichts mit Gleichgültigkeit zu tun. Ganz im Gegenteil. Mit Gleichmut finden wir Sicherheit in uns und bewahren eine unvoreingenommene Haltung. Was um uns passiert, darf uns nie egal sein. Aber es sollte uns auch nicht aus der Fassung bringen.

Jeden Tag dürfen wir üben. Wenn wir das wollen.

Der tagtägliche Moment…

„Sitze ganz still und beobachte die Geschehnisse um dich herum. Gib acht auf die Zeichen. Tagtäglich schenkt uns Gott einen Moment, in dem wir alles, was uns unglücklich macht, ändern können. Dieser magische Moment ist es, in dem ein Ja oder ein Nein unsere ganze Existenz ändern kann.“ Paulo Coelho-Der Weg des Magiers

„Nichts ist dem geistigen Wachstum so förderlich wie diese Fähigkeit zur logischen und genauen Analyse von allem, was uns widerfährt.“ Mark Aurel-Selbstbetrachtungen

Deine Antworten…

„Wie würdest du dich verhalten, wenn du wärst, wer du sein willst? Verhalte dich jetzt so.“ Diese Inspiration habe ich in der Werkstatt von Daniel Bucur gefunden.

Weißt du, wer du bist? Was dich so besonders und einzigartig macht? So außergewöhnlich, wie jeder andere Mensch übrigens auch ist? Lebst du in einem Leben, in dem du dich auf jeden einzelnen Tag freust? Auch wenn es schwierig ist? Weil du der Mensch bist, der aus all seinen Problemen und Fehlern lernt? Übernimmst du die Verantwortung für dein Leben? Oder denkst du, dass die Umstände für alles, was in deinem Leben passiert, verantwortlich sind?

Wie auch immer. Die Antworten kannst nur du selbst wissen.

Alle Antworten sind immer in uns. Das Leben stellt uns jede Menge Fragen. Aber immer nur solche, die wir auch beantworten können. Darauf vertraue ich. Und dieses Selbstvertrauen wünsche ich dir auch.

Außerdem Liebe, Gesundheit, Freude, Gelassenheit, Ausdauer, Humor und Gottes Segen für ein brandneues Jahr 2025. Mit neuen Fragen und jeder Menge kreativer Antworten.

Herzlichst Petra

Fly to space

„Space“ steht für Raum. Raum ist das Element, dem unser Energiezentrum im Kehlkopf zugeordnet ist. Mit unseren Worten können wir uns einen Raum erschaffen und noch verschlossene Räume öffnen. Zur Weihnachtszeit werden viele Menschen nachdenklich. Oft sind die Gedanken eher traurig: „Es ist nicht mehr so, wie es früher war.“ Dabei ist keine einzige Sekunde so, wie die davor es war. Leben ist Veränderung. Leben bedeutet Entwicklung. Mit unseren Worten können wir Räume für Veränderungen so gestalten, dass wir sie gut akzeptieren und annehmen können.

In diesem Sinne wünsche ich dir einen tiefen inneren (Weihnachts-)Frieden, Verbundenheit, Gottes Segen und eine riesige Portion Humor.

„Fly to space“

Vom Gleichmut …

Wie äußert sich Gesundheit in deinem Leben?

Wie fühlst du dich, wenn du glücklich bist?

Freude fördert Gesundheit. Angst kann zu Krankheit führen.

Unser Gleichmut hilft, ständig aufs Neue Balance herzustellen. Mit Gleichmut ordnen wir auch in schwierigen und verworrenen Situationen unsere Gedanken. Wir bleiben mental und emotional ruhig und bauen eine Gefühlswelt, in der Entwicklung und persönliches Wachstum (immer noch) (wieder) möglich ist. Wir schalten den Autopiloten im Hirn aus und nutzen die Möglichkeit, unser Leben aktiv zu gestalten.

Es liegt an uns, was wir aus dem, was uns das Leben gibt, machen.

Wer lieben kann …

Freude ist eine tiefsitzende Emotion. So wie auch Angst, Trauer, Ekel und Wut. „Unkontrolliert“ zeigen sich diese „Gefühlsregungen oder Gemütsbewegungen“ unmittelbar auf Körperebene. Ganz besonders in der Muskelspannung. Anders ist es mit unserer Gefühlswelt. Sie ist meist unsichtbar, für andere und oft sogar für uns selbst. Unsere Gefühlswelt wird von unseren Gedanken bestimmt. Um Emotionen steuern zu können, ist es unumgänglich sich der eigenen Gedanken gewahr zu werden. Wie denke ich, dass mich eine Emotion so sehr einnimmt? Wie fühle ich mich? Wie möchte ich mich fühlen? Wie möchte ich auf andere wirken? Wie sollen mich Menschen in Erinnerung behalten?

Mentales Training auf Basis von Erkenntnissen aus der Glücksforschung hilft, Freude im Leben zu kultivieren und dadurch emotional stabil(er) zu werden.

„Glück ist Liebe, nichts anderes. Wer lieben kann, ist glücklich.“ Hermann Hesse

Über die Macht der Worte…

Gedanken gehen unseren Worten und Taten voraus. Es ist im Außen unschwer zu erkennen, wie hoch unser Bewusstsein und wie groß unsere Achtsamkeit ist. Worte geben Auskunft darüber, wie Menschen denken und in welchen Wirklichkeiten sie leben. Worte sind mächtig. Sehr mächtig. Und vor allem: wir können unsere Worte nie mehr zurücknehmen. Sind sie erst einmal auf der Welt, sind sie unauslöschlich.

Vermutlich hast du als Leser oder Leserin in diesem Zusammenhang sofort ein paar Situationen aus deinem Leben im Kopf. Veränderung beginnt in uns. Wir können lernen, unsere Gedanken achtsam zu lenken und dadurch unser Bewusstsein weiterzuentwickeln. Wenn wir dann auch noch der Stimme unseres Herzens folgen, sind Worte unsere magischen Unterstützer.

Mit der Zeit wissen wir immer besser, was wann wo und wie zu sagen ist. Und wann wir besser schweigen sollten.