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Heilung für uns. Heilung für die Welt.

Wieso ist im Leben neben der täglichen Bewegung und gut ausgewählten LEBENSmitteln auch die Entspannung für den Balanceakt zwischen Gesundheit und Krankheit so wichtig?

Wir alle habe unsere großen und kleinen Traumen in unseren Körpern verankert. Meist sogar in chemischer Form in dem Organ abgespeichert, wo sie passiert sind. Unsere Gedanken zu ordnen, ist unerlässlich, wenn wir uns aus alten fesselnden Netzen befreien wollen, mit oder ohne Unterstützung. Und dennoch gibt es so keine nachhaltige Erlösung, wenn wir nicht den Weg in unser Herz gehen. In Herzen gibt es ein ganz eigenes Nervenzellnetzwerk, das unabhängig vom Gehirn den Ton angibt. Dabei nimmt das Herz auch noch um ein Vielfaches sensibler unsere Außen- und Innenwelt wahr als unser Hirn. Wenn wir diesen Weg antreten, sollten wir allerdings auch sicher sein, dass wir für diese Wahrheiten bereit sind. Das Herz irrt nicht. Heutzutage ist das sehr gut wissenschaftsbasiert messbar.

Wieso also entspannen? Weil wir dadurch unsere Selbstheilungskräfte mobilisieren können. Weil wir die eigene Schwingungsfrequenz verändern und unsere rund 50 Billionen Zellen sich gesund aufeinander abstimmen. Mit jeder Wiederholung besser. So erzeugen wir auch ein Heilungsfeld um uns herum. Wir helfen nie nur uns selbst. Wir helfen durch unsere Art zu leben der gesamten Welt, Stück für Stück heiler zu werden.

Was zieht sich durch ein Leben?

Was ist es, das sich konstant durch ein Leben zieht, wenn wir zurückschauen?

Charaktereigenschaften und Gefühlszustände.

Über so manchen Menschen würden wir sagen: „Das war ein dankbarer und zufriedener Mensch.“ Über einen anderen: „Das war ein sehr aufbrausender dominanter Mensch, dem niemand etwas gut genug machen konnte.“ Über wieder einen anderen vielleicht: „Das war ein negativer Mensch in der Opferhaltung, der es nicht geschafft hat, sich aus destruktiven Strukturen zu lösen.“ Gefühlszustände sind immer gleich. Im Körper laufen jeweils immer dieselben Prozesse ab.

Was sich im Leben ändern kann und darf, sind die Gründe für unsere Gefühle.

Je bewusster wir werden, umso bewusster dürfen wir entscheiden, worüber wir uns ärgern oder freuen, worauf wir wütend oder euphorisch reagieren, was uns zum Lachen bringt oder zum Weinen. Besonders wichtig erscheint es mir, dass wir unsere Ängste analysieren und sie transformieren. Angeboren sind lediglich die Angst vor dem Fallen (großer Höhe) und vor großem Lärm.

Alle anderen sind anerzogen und gelernt.

Für alle Ängste gilt: sie lähmen und halten zurück.

ANGST kann auch übersetzt werden:

die Annahme Negative Gefühle Seien Tatsachen

Letztlich entscheiden wir, ob unsere Gefühle die Regie im Leben führen oder wir selbst das (immer mehr) tun.

Wo ist dein Geist?

Wo dein Geist ist, dahin wird dein Körper folgen.

Den eigenen Geist zu schulen, ist wohl die schwierigste aller Lebensaufgaben. Doch es zahlt sich aus. Dann kommen wir immer mehr zu unseren Wurzeln. Von da können wir aufblühen, in dem Maße, in dem wir wissen, was unsere ganz eigene Seelenaufgabe ist. Selbst dann, wenn uns Hindernisse in den Weg gelegt werden.

„Wenn man dir in der einen Stube schmeichelt, so höre, was man in der nächsten über dich sagt: Das wird deinen Übermut dämpfen. Es ist gut, dass übermäßiges Lob auf der einen Seite oft durch übermäßigen Tadel auf der anderen Seite aufgewogen wird, denn Lob verweichlicht uns. Da wir nun sicher manchmal gescholten und verlästert werden, ist es viel besser, wir haben eine dicke Haut. Das Lob macht unsere Haut empfindlich; es beraubt uns des Panzers, den wir um unsere Seele legen sollten.“ C.H. Spurgeon-Auf dein Wort

Wofür bin ich dankbar?

Wir können unsere Terminkalender auch so betrachten:

„Aha. Das und das schenkt mir das Leben heute. Und das und das verlangt es von mir.“

Das Leben ist unser Gegenüber.

Wenn wir uns fragen, ob wir das Leben haben oder ob das Leben uns hat, dann hat das Leben entschieden uns. Und trotzdem können auch wir uns dem Leben gegenüberstellen. Wir sind das Leben. Das Leben lebt uns. Wir sind im Dialog mit dem Leben.

Wir müssen immer hinhorchen. Wir können auch unseren ganz eigenen Weg gehen, einfach taub und schlafwandlerisch. Das ist auch möglich, wenn auch mitunter sehr leidvoll.

Das gesunde Menschenleben ist, dass wir hinhorchen: „Was will das Leben jetzt von mir?“ und dies dann tun. Aber immer auch zugleich: „Was schenkt mir jetzt das Leben?“

Das Leben schenkt uns in jedem Augenblick so viel mehr, als wir erwarten oder erwarten dürften.

Inspiration: Bruder David Steindl-Rast

Fragen ziehen Furchen…

Ich wünsche dir, dass du ein Segen für diese Welt bist. Dass du andere durch dein Sein und Wirken aufmunterst und ermutigst. Dass du durch deine Fragen „Furchen in die Seelen der Menschen ziehst“ (Anselm Grün), in die diese selbst Samen legen und erblühen können. Warum wünsche ich dir das? Weil alles, was wir aussenden zu uns zurückkommt. Früher oder später-doch immer mit Gewissheit. Wenn wir Liebe wollen, dann müssen wir zuerst lieben. Wenn wir Vergebung wünschen, dann müssen wir zuerst vergeben. Wenn wir in dieser Welt mehr Freude, Glück und Heil sehen wollen, dann müssen wir jeden Tag die Samen dafür säen. Bei jeder -auch noch so kleinen- Gelegenheit.

Zur Ruhe kommen

Zur Ruhe zu kommen und still zu werden bedeutet auch, eine innere Leere herzustellen und auszuhalten. Wir fürchten uns oft davor und tun stattdessen dies, machen das… Gelegenheiten zur Ablenkung gibt es genug in unserer schnelllebigen Zeit. Wenn wir versuchen, innerlich leer zu werden, müssen wir uns zuerst unseren Gedanken und damit den eigenen Wahrheiten stellen. Das bedeutet mitunter anstrengende Arbeit und nicht so schöne Erkenntnisse, die wir in aller Demut anerkennen können: „Das bin ich auch! Dieser oberflächliche Mensch, der nicht immer nur fromm ist, sondern auch ganz andere Seiten hat.“ „Demut kommt eigentlich von Humus, von der Erdhaftigkeit meines Lebens…Jesus hat dafür das Gleichnis vom Schatz im Acker gebraucht. Der Schatz ist das Bild von meinem wahren Selbst, meiner innersten Mitte. Die finde ich nur, wenn ich hineingrabe in den Dreck des Ackers…durch meine chaotischen Gefühle hindurch bis in den Grund der Seele.“

Erst wenn wir annehmen, was wirklich ist, können wir unsere Gedanken und damit unser Leben verwandeln.

Anselm Grün – Zur Ruhe kommen

Friedensfähig. Stufe für Stufe.

„Wer friedensfähig sein will, muss von sich immer sagen: „Ich bin auch das Problem. Der andere hat immer auch recht. Wir wollen uns verstehen in unserer Verschiedenheit.“ Liebesfähig heißt: „Ich sorge dafür, dass es dir (dem anderen Menschen, dem Tier, der Natur) gut geht, weil ich ein geliebter bin. Demokratiefähig heißt, wir sind alle verschieden, wir habe alle gleiche Rechte, aber wir dürfen nicht die Mehrheit der Narzissten zulassen, sondern immer wie in einer ordentlichen Gruppendynamik um einen Konsens bemüht sein.“ Hans Joachim Maaz, „Friedensfähigkeit & Kriegslust“

All das gelingt vielleicht nicht auf einmal. Doch all das ist zutiefst menschlich und liegt in unserer Natur. Wenn etwas nicht in einem Schritt zu bewältigen ist, dann braucht es eben einfach mehr. Schritt für Schritt. Stufe für Stufe. Mit Liebe, Geduld, Gelassenheit, Engagement, Gleichmut und einer riesigen Portion Humor.

Dankbar leben

<<In dieser gegebenen Welt dankbar leben, heißt Sinn finden. Und in dem Maß, in dem wir Sinn finden, werden wir still. Dann fallen wir nicht mehr wie Hölderleins leidende Menschen „blindlings von einer Stunde zur anderen, wie Wasser von Klippe zu Klippe geworfen, jahrlang ins Ungewisse hinab.“>> Bruder David Steindl Rast

Wir selbst sind verantwortlich für das Gute und das Schlechte in unserem Leben. Dabei liegt es nicht an unseren Entscheidungen, die wir tun, lassen oder anders gestalten hätten können. Es liegt an unseren Bewertungen, wie wir empfinden. Es liegt immer an unseren Bewertungen, was gut oder schlecht ist. Die Dinge sind im Leben wie sie sind. Das Leben wird so, was wir aus ihm machen. Das einzig Gewisse ist das Ungewisse. Ein Leben lang und wohl darüber hinaus.

Selbstgespräche

„Petra, du kannst nicht alle und alles schönreden!“ Es gab Zeiten, da hätte ich das fast wirklich geglaubt. Dabei ist es wohl seit ich lebe meine Wahrheit, dass ich meine Einstellung immer wählen darf. Egal, was außen grade passiert. Diese Freiheit lasse ich mir nicht nehmen. Zugegeben ist es ein wenig tricky, das zu verstehen.

„Die meisten Menschen von uns rauben ihren Mitmenschen die Bereitschaft und Fähigkeit, freundlich und großzügig zu sein, durch eine feste Haltung und vorgefertigte Meinung ihnen gegenüber.“ Neville Goddard

Wir erschaffen uns unsere Welt durch unsere ganz eigenen inneren Gespräche. Selbst wenn wir ihnen nur selten aufmerksam zuhören. So funktioniert das mit unserem Unterbewusstsein. Wie innen, so außen. Dabei sollten wir die Dinge sehr wohl so sehen, wie sie eben sind. Jedoch liegt es in unserer Hand, mit unserer Vorstellungskraft und unseren Worten die Umstände zu erschaffen, die wir sehen möchten.

Vom Weiterleben

Ich bin grade am Lesen der Diplomarbeiten der laufenden Mentaltrainingausbildung. Immer wieder erfrischend und inspirierend. Mentaltraining ist eine große Stütze bei Entscheidungen. Unsere Entscheidungen bestimmen am Ende des Tages unser Leben. Also kann es nur gut sein, Verstand und Intuition immer wieder aufeinander abzustimmen. Das funktioniert am besten entspannt. Darum ist Entspannung ein wichtiger Teilbereich des Mentalen Trainings. „Gerald Hüther verweist oft auf die Lachse, die vom Atlantik zum Ablaichen in die Flüsse schwimmen. Solange der Paarungsinstinkt aktiviert ist, wird die Stressreaktion unterdrückt. Wenn aber die Paarung und Ablaichung beendet ist und die Lachse sich erschöpft in den seichten Flüssen wiederfinden und rundum das Sterben ihrer Artgenossen beginnt, dann erscheint der Tod in dieser Stresssituation für sie als ihr unausweichliches Schicksal. Werden die Lachse aber von den Flussoberläufen nach der Paarung zurück in das Meer und damit aus der Stresssituation gebracht, so leben sie weiter. Das ist schon sehr erstaunlich! Wenn man die erschöpften Lachse aus dem trostlosen Umfeld des Sterbens holt, dann leben sie einfach weiter. (Gerald Hüther, Biologie der Angst).“ Quelle: Diplomarbeit A.C.