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Ändere deine Vergangenheit…

„Gefühle und Emotionen sind Aufzeichnungen der Vergangenheit und die treibenden Faktoren hinter unseren fest verdrahteten Gedanken und Verhaltensweisen. Wir wiederholen immer wieder unsere Vergangenheit und werden dadurch berechenbar.“ Dr. Joe Dispenza

Wir beginnen bewusst zu werden, wenn wie diese Zusammenhänge sehen. Am ehesten kann das in der Selbstreflexion geschehen. Wenn uns klar wird, dass wir in ähnlichen Situationen immer ähnlich reagieren und wir damit überhaupt nicht glücklich sind, ist das eine gute Voraussetzung für Veränderung. Wenn uns das nicht klar wird, geben wir stets anderen oder den Umständen die Schuld und bleiben in einer Opferrolle. Erst wenn wir erkennen, dass wir selbst es sind, die wir unser Leben in jeder Minute ändern können, steht uns diese Möglichkeit auch offen. Das bedarf Mut, Übung und Selbstdisziplin. Fest verdrahtete Gedanken können wir entwirren. Bei Verhaltensweisen können wir unserer Kreativität freien Lauf lassen. Dann sind wir nicht mehr berechenbar. Und manchmal werden wir sogar selbst von unserem Verhalten positiv überrascht. Mit der Zeit macht das Spaß. Denn das ist es letztlich, was wir in unserem Leben haben sollten, Spaß und Freude. Ganz egal, wie die Vergangenheit war.

Ändere deine Vergangenheit… und gestalte damit bewusst deine Zukunft. Du tust das nicht nur für dich…

Zeige mir deine Freunde

„Zeige mir deine Freunde und ich sage dir, wer du bist.“ Sprichwort


Es ist tatsächlich so, dass wir so werden wie die 5 Menschen, mit denen wir uns am meisten umgeben.


Wenn ich auf mein Leben zurückblicke, war das bei mir immer so. Sehr oft habe ich die Antworten gegeben, die andere hören wollten. Meine wichtigen Fragen habe ich mich lange nicht getraut, zu stellen. Das war nicht immer zu meinem Besten, aber offensichtlich notwendig und sinnvoll für meine persönliche Entwicklung. Denn weil mein Leben so war, BIN ICH jetzt. Ich achte heute sehr bewusst darauf, welche Energien ich von Menschen aufnehme und welche nicht. Oft fühle ich mich dennoch dabei wie ein Baum im Sturm bei Eis und Kälte. Aber jede noch so fordernde Situation hilft mir, weiterzuwachsen. Und immer wieder finde ich noch schneller meine Balance. Dieses Bewusstsein hilft mir sehr bei meiner Arbeit mit Menschen, in Gesprächen oder Seminaren. Ich achte stets darauf, dass Menschen in meiner Umgebung wachsen können. Auf ihre ganz eigene Art und Weise, in ihrer Geschwindigkeit.
Diese Welt braucht viele bewusste, wertschätzende und liebende Menschen. In vielen schlummern viele gute Eigenschaften, Visionen und Phantasien, die sie aber (noch) nicht in die Welt gebracht haben, warum auch immer.
Vielleicht hast du Lust? Falls das so ist, sei du ein Mensch, der mutig anderen Mut zuspricht. Ein Mensch, der ein gutes und leichtes Leben vorlebt, der zuhört und Antworten nur dann gibt, wenn er gefragt wird. Sei du ein Mensch, der anderen hilft, gute Fragen zu stellen und gute Antworten zu finden. Denn erst beim Formulieren unserer eigenen Antworten – Antworten, die wirklich nur aus uns kommen – entdecken wir immer mehr und mehr, wer wir SELBST SIND. Nichts anderes bedeutet BEWUSSTWERDEN – mehr und mehr zu entdecken, wer wir selbst sind.

Wer bist du? Wenn alle deine Rollen wegfallen und niemand um dich ist? Wer willst du sein?

Glauben

Nur das, woran wir auch wirklich glauben, können wir im Leben erschaffen. In einer Zeile steckt oft sehr viel Weisheit. Einfach. Kurz und bündig. Immer mehr Menschen verstehen die Botschaften hinter wenigen Worten. Manche lesen diese nicht einmal, weil sie vermuten, dass es sich dabei ohnehin immer nur um die gleichen gedanklichen Spinnereien dreht. Aber es ist, was es ist. Wenn wir uns auf den Weg machen, etwas in unserem Leben zu verändern und zu entwickeln, dann müssen wir zuerst ganz genau wissen, was wir wollen. Bei alltäglichen Handlungen verstehen das die meisten. Beim Einkaufen, im Haushalt, im Restaurant… Nur bei großen Lebensentscheidungen mag das oft nicht und nicht in unsere Köpfe. Für meinen Teil möchte ich Beziehungen, die wertschätzend, klar, respektvoll, offen und ehrlich sind. Und humorvoll und lustig. Sehr lustig. Und verrückt. Immer wieder werde ich mein Leben verrücken. Ich will und werde immer die Basis für meine Kinder sein. Komme, was wolle. Bei meiner Arbeit helfe ich Menschen, mehr Leichtigkeit, Fokus, Klarheit und Erfolg in ihr Leben zu ziehen. Meinen Körper werde ich immer achten wie ein Heiligtum. Die Natur will ich immer demütig verehren. Ich will den Wert jedes Menschen immer schätzen, auch wenn ich ihn nicht verstehen kann und vielleicht nicht einmal in meiner Nähe haben möchte. Und mit diesen Sätzen bin ich noch lange nicht fertig.

Nur das, woran du auch wirklich glaubst, kannst du im Leben erschaffen.

Und erst dann wird dir das ganze Universum dabei helfen.

Vom Lernen und übergeordneten Zielen

Stell dir vor, alle Menschen auf der Erde sind in Schulklassen. Als SchülerIn ist es nicht möglich, den Lehrplan zu ändern. Wir können uns auflehnen, den Unterricht schwänzen und verweigern. Wenn wir aber die Welt verändern wollen, bleibt uns nichts Anderes übrig als den Stoff sehr gut zu lernen und unsere Persönlichkeit dabei weiterzuentwickeln. Dies ist unsere einzige Chance, in die nächste Klasse zu kommen.

Träume groß, achte auf kleine Schritte und nutze jede Gelegenheit, um zu wachsen.

Großes entsteht, wenn Menschen mehr tun als notwendig wäre. Beharrlichkeit ist dabei wohl die wichtigste Tugend. Mit Beharrlichkeit kannst du über die kleinen Erfolge und Misserfolge hinauswachsen und ein übergeordnetes Ziel verfolgen.

Bist du bereit? Was brauchst du noch, um loszustarten?

Von Lehrern und Töpfen

„Niemand kann das Ergebnis der Entwicklung eines Menschen vorhersagen. Wir können aber die Umstände herbeiführen, unter denen Menschen aufblühen.“ Sir Ken Robinson

Gute Trainer und Lehrer erkennen den Menschen, den sie vor sich haben. Sie schaffen ein Umfeld mit idealen Lernbedingungen. Das heißt nicht, dass alles immer super glatt läuft. Alte Traumen, Denkmuster und egoistische Verhaltensweisen müssen analysiert und „umgeschrieben“ werden. Das ist in etwa so, wie wenn eine Pflanze alles lebensnotwendige bekommt, damit sie gedeihen kann, aber der Topf viel zu klein geworden ist. Die Pflanze selbst kann sich nicht umtopfen. Sie braucht Hilfe. Doch danach hat sie bestmögliche Bedingungen, um sich zu entwickeln. Nur wachsen – das muss sie ganz von alleine.

Vom Neuanfang und der Freiheit

Wenn wir im Leben an einen Neuanfang denken und Altes hinter uns lassen, vergessen wir oft, dass wir nicht bei Null starten. Wir sammeln Erfahrung, lernen, schaffen Beziehungen und wachsen bei jeder noch so kleinen Gelegenheit, wenn wir das wirklich wollen. Dafür müssen wir nur achtsam und beharrlich sein und unser Bewusstsein immer wieder schärfen. Manchmal müssen wir alte Träume loslassen, um die eigene Freiheit nicht aufzugeben. Hie und da müssen wir auch ehrlich anerkennen, dass ein Weg zu Ende ist. Aber da ist dieser Spruch mit den Türen…an dem ist was dran. Wenn wir etwas in Liebe und Dankbarkeit hinter uns lassen, wird Zeit und Raum FREI für etwas NEUES.

Neue Wege

Mittlerweile erkenne ich sehr gut, wenn es sich nicht mehr lohnt, einen Weg weiterzugehen. Doch was bedeutet das? Es lohnt sich nicht mehr? Es lohnt sich dann nicht mehr, wenn ich erkenne, dass ich sehr viel Kraft brauche, um meine Energie hochzuhalten. Es lohnt sich dann nicht mehr, wenn ich genau weiß, dass ich für mich wichtige Visionen unter gegebenen Bedingungen nicht umsetzen kann. Es lohnt sich dann nicht mehr, wenn ich einfach nur zusehen muss, wenn Dinge passieren, die meinen Werten komplett zuwiderlaufen und sogar Leid erzeugen. Wenn ein Weg zu Ende ist, dann weiß ich mittlerweile sehr gut, was zu tun ist. Wenn ein Weg zu Ende ist, weiß ich, dass neue Wege entstehen… aber erst dann, wenn ich sie gehe. Mutig mit ganzem Herzen und voll Dankbarkeit über all das auf alten Wegen schon Gelernte und Erlebte. Im Vertrauen, dass ich geführt werde. Voll Freude, dass mich Menschen stützen und begleiten.

Vom Lernen

Wenn Erwachsene Kindern wirklich etwas lernen wollen, brauchen sie viel Geduld und Achtsamkeit. Ich bin stets sehr dankbar, wenn ich selbst daran erinnert werde. So wie heute. Natürlich geht es schneller, wenn wir selbst etwas für Kinder erledigen. Natürlich ist es einfacher, wenn wir nicht etwas 10 mal auf unterschiedlichste Weisen erklären müssen. Natürlich ist es unkomplizierter, wenn wir nicht darauf warten müssen, dass die kleinen Hände selbst Griffe lernen. Aber niemand hat je gesagt, dass das Leben schnell, einfach und unkompliziert zu sein hat. LERNEN KANN GENAU NUR SO FUNKTIONIEREN. Dabei ist das Alter eigentlich egal. Jeder hat sein eigenes Tempo. Jeder hat seine eigene Zeit.

Die Magie der Vergebung

Es gibt keinen einzigen Grund, uns nicht in Verzeihung zu üben. Keinen einzigen Grund. Mag das manchmal auch noch so hart erscheinen. Solange wir nicht verzeihen, sind wir selbst es, die die glühenden Kohlen in der Hand halten. Wir sind es, die uns weiterhin damit unaufhörlich verletzen. Meist unbewusst. Der andere muss sein Los am Ende des Tages ohnehin annehmen. Er hält seine eigenen Kohlen fest. Meist unbewusst. Besser ist es, wir legen die Kohlen ab. Auf den Boden. Dahin, wo sie keinen Schaden mehr anrichten können. Und tatsächlich hilft ein Vergebungs-Ritual – wie z.B. ein Feuer anzünden. Es hilft, den anderen loszulassen. Nur dann hat er eine Chance, sich zu verändern. Vielleicht kommt er dann auch verwandelt wieder. Vielleicht auch nicht.

Es gibt keinen einzigen Grund, uns nicht in Verzeihung zu üben. Keinen einzigen Grund.

FACE – EVERYTHING – AND – RISE

Keep your feed off the ground

Ohne dass wir uns selbst bewegen und unsere Füße vom Boden abheben, kommen wir nicht weiter. Wir bleiben immer nur auf unserem jeweiligen Standpunkt. Und der Radius des Kreises um den Standpunkt ist je nach Größe des Punktes wohl nicht sehr groß. Da gibt es dann auch nicht wirklich eine Komfortzone, in der und aus der wir uns rausbewegen könnten. Alles außerhalb des geliebten Standpunktes scheint feindlich. Doch nur zuerst. Nur während der ersten Schritte. Wir sollten uns trotzdem trauen, weitergehen, über uns hinauswachsen und uns entwickeln. Einen Schritt nach dem anderen. Glückliches Leben spielt sich für mich ganz klar außerhalb der Komfortzone ab. Das ist nicht immer bequem. Steht ja auch nirgends, dass ein glückliches Leben bequem zu sein hat. Dafür ist es aber aufregend, abenteuerlich und immer wieder sehr lustig. Außerhalb dieser vielzitierten Komfortzone treffen wir dann auch oftmals Menschen, mit denen wir schier auf Anhieb verbunden sind. Je weiter wir unsere Füße abheben und den Weg des Bewusstseins weitergehen, um so mehr. Menschen, die uns Mut machen und uns in unserem Vertrauen in das Leben und in uns selbst stärken. In tieferen Gesprächen kommen wir manchmal erst im Nachhinein drauf, warum wir so verbunden sind.

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