Jeder Mensch hat sie. Innere Selbstheilungskräfte. Sie sind eine angeborene Fähigkeit unseres Körpers, Krankheiten zu überwinden und Zell- und Gewebeschäden eigenständig zu reparieren. Schneiden wir uns in den Finger, ist es für uns meist selbstverständlich, in Ruhe zu bleiben. Vielleicht ärgern wir uns nur darüber. Mit etwas Erfahrung wissen wir, dass sich die Wunde nach ein paar Tagen schließt. Alles ist gut. Bekommen wir aber eine Diagnose und kennen wir uns in dem Thema nicht aus, ploppt sehr häufig eine große und diffuse Angst auf. Sogar wenn die Diagnose nicht uns, sondern Menschen in unserer Umgebung betrifft. Gegen diese diffusen Ängste hilft Entspannungstraining oder das Üben von Meditation. Genauso wie unsere Selbstheilungskräfte ist nämlich auch unsere Stressreaktion angeboren. Ohne Strategien für einen gesunden Umgang mit Stress, sinkt die Tätigkeit unseres Immunsystems. Unsere Selbstheilung wird unterdrückt und blockiert. Entspannungstraining und Meditation sind ein wesentlicher Beitrag zur Gesundheitsförderung. Mit etwas Übung können wir beides überall und zu jeder Zeit anwenden. Sogar für andere. Sind wir in Ruhe und ist unsere Ausstrahlung harmonisch, wirkt dies auch in unsere Umwelt. Sehen wir in die Welt hinaus, erkennen wir sofort, dass ihr ein bisschen Harmonie nicht schaden würde.

