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Die Geschichte von der Weinputte

Alles in unserer Vergangenheit macht uns zu dem Menschen, der wir heute sind – unsere Schwierigkeiten genauso wie all das Schöne und Gute. Leben kann immer auch Lernen heißen, wenn wir das wollen. Wir können uns eine immer bessere Vergangenheit erschaffen, wenn wir in Echtzeit den Fokus auf Lösungen richten. So bekommen wir immer mehr Fähigkeiten an die Hand, um die nächsten Herausforderungen noch kompetenter und unaufgeregter zu meistern. Gestern war ich im Haus meiner Großeltern. Dieser Ort erinnert mich stets an meine Kindheit. Vieles ist heute noch so, wie es damals war. Die Weinputte auf dem Bild ist bestimmt schon von meinem Urgroßvater. Ich dachte gestern, wie schwer sie doch gewesen sein muss…aufgeweicht vom Saft der Weintrauben, die darin mühevoll am Rücken durch den Weingarten zum Wagen getragen wurden. Es ist gut, dass heute so Vieles in der Landwirtschaft und im Leben leichter zu bewerkstelligen ist. Es wäre besser, wenn wir uns dennoch immer wieder dankbar und demütig an unser aller Vergangenheit erinnern und immer weiter lernen. Um nicht in alte Fallen zu tappen, die uns das Leben jeden Tag aufs Neue stellt.

Es gibt einen Bereich des Möglichen

<„Ich weiß nicht… ich glaube, manche Menschen haben zu viel Angst, oder so. Die denken nicht darüber nach, dass alles anders sein könnte. Und ich meine, die Welt… die Welt ist nicht so richtig… besch*en. Aber ich glaube, es ist schwierig für manche Menschen, …die so daran gewöhnt sind, wie die Dinge eben sind, selbst wenn sie schlimm sind, …sich zu ändern. Und dann geben sie auf! Und wenn sie das tun, dann, ähm, dann verlieren alle.“> Filmzitat aus Das Glückprinzip

Darum braucht es mehr Menschen, viel mehr Menschen, die nicht aufgeben, die Welt ein kleines Stückchen besser zu hinterlassen, als sie sie vorgefunden haben.

Und das geht.

Davon bin ich felsenfest überzeugt.

<„Es gibt einen Bereich des Möglichen. Er existiert in jedem von uns. Also können wir es schaffen. Wir können uns gegenseitig überraschen. Es liegt an uns!“> ebd.

Ich sehe dich!

„Was weißt du schon?! Werde erst einmal erwachsen, dann wirst du sehen, was echte Probleme sind!“

ODER

„Ich sehe dich. Ich lasse dich damit nicht allein.“

Der Umgang mit Kindern und Jugendlichen ist nicht immer ganz so einfach. Geschweige denn reibungslos. Das kostet Kraft.

Was aus meiner Erfahrung in turbulenten Zeiten helfen kann:

Wissen über das anstehende Thema aus allen möglichen Quellen aneignen und ein EIGENES BILD machen.

Hilfe annehmen, Fragen überlegen und stellen.

Nicht stur an einer Meinung festhalten.

Sehr flexibel im Denken und Handeln bleiben.

Unabhängigkeit von den Urteilen anderer erschaffen. Es ist ja mein ganz eigener Weg. Den kann nur ich kennen.

Niemals Schuld zuweisen und an den Gedanken oder Gefühlen der jungen Menschen zweifeln. Immer an einen guten Weg glauben.

Aber auch keine Schuld annehmen. Die Vergangenheit ist vergangen. Immer nur im Augenblick können Dinge zum Besseren verändert werden.

Schon ein wenig Druck kann zu Überforderung und Rückzug führen. Gar kein Druck bewirkt keine Veränderung. Hier gilt es die Balance zu finden. Nicht einfach!

Nichts persönlich nehmen!

Humor nutzen. Die Macht des Humors ist schier endlos.

Bewusstsein und Lernen ist der Weg.

Liebe erhält die Beziehung. Auch dann, wenn es schwierig ist.

Von Ostern und lebendigen Angsthasen.

Alice „Das Einzige, was sich lohnt zu tun, ist etwas für andere zu tun.“ Hutmacher: „Du hast eine Meise, oder?“ Alice: „Das Unmögliche zu schaffen, gelingt einem nur, wenn man es für möglich befindet.“

Ostern steht für mich für Anfang.

Es gibt immer einen Neubeginn. Egal, was war.

Die Vergangenheit können wir nie ändern. Wir können stets aus ihr lernen und darauf vertrauen, dass es gut werden wird.

Das heißt auch, dass wir unseren Ängsten begegnen dürfen. Die Angst besiegen, kann immer nur der, der sie hat. Das bedeutet mitunter, alte (Denk-)Wege zu verlassen und nach anderen, besseren Wegen zu suchen. Angst zwingt uns zur Weiterentwicklung. Unermüdlich. Zumindest ist das ihr ureigenster Grund. „Vielleicht ist Angst gar nichts Bedrohliches. Vielleicht ist sie unser wichtigster Wegweiser auf dem schmalen und leicht zu verlierenden Pfad in die Freiheit.“ Gerald Hüther

Es gibt ihn. Diesen Pfad.

Für diesen Pfad brauchen wir eine bewusste Haltung und Mut.

Mut haben geht ganz einfach, wenn wir an etwas Größeres glauben.

An etwas, das Alles mit Allem verbindet.

An etwas, das Zufälle ganz sicher nicht zufällig passieren lässt.

Mögen wir uns alle aus unseren Verwicklungen entwickeln.

Uns dabei gegenseitig unterstützen.

In diesem Sinne wünsche ich dir von Herzen frohe Ostern.

Die Zeit, die Unmögliches möglich gemacht hat.

Petra

Heute ist der perfekte Tag, um Unglaubliches zu glauben…

Alice: „Aber das ist ja unglaublich!“

Die Weiße Königin: „Mein Kind, du scheinst darin keine Übung zu haben. Das muss man trainieren, unglaubliche Dinge zu glauben. Als ich in deinem Alter war habe ich fleißig trainiert und manchmal schaffte ich es noch vor dem Frühstück, sechs unglaubliche Dinge zu glauben.“

Wir müssen ja die unglaublichen Dinge nicht unbedingt glauben, können sie aber zumindest für theoretisch durchdenkbar halten. Die meisten Menschen haben panische Angst davor, einen Gedanken überhaupt nur durchzudenken, der nicht in ihr Weltbild hineinpasst. Quelle: Vera F. Birkenbihl

Lernen funktioniert aber (nur) so.

Leben ist unfassbar unglaubliche Veränderung.

In jedem Augenblick.

Vollende jede Gegenwart – so wie sie ist – gut.

Schließe Frieden.

Beschuldige nicht.

Verzeihe schnell.

Denn alles ist in der Vergangenheit unverlierbar geborgen.

Ob du es glaubst oder nicht…

Heute ist der perfekte Tag für einen perfekten Tag.

Wozu wir fähig sind…

Eine ehemalige Klasse von mir hat mich vergangenen Samstag zu einem Treffen eingeladen. Zuletzt habe ich sie 2010/11 unterrichtet und als Klassenvorstand begleitet. Danach gingen die Kinder unterschiedliche Wege. So bin auch ich in meine ursprüngliche Heimat zurückgekehrt. Diese Zeit aber an dieser Schule habe ich nie vergessen. Sie hat mich sehr geprägt für meinen weiteren Weg. Das kurze Treffen mit den mittlerweile sehr bewussten erwachsen gewordenen Kindern von damals hat mich tief berührt und inspiriert.
„Wessen wir am meisten im Leben bedürfen, ist jemand, der uns dazu bringt, das zu sein, wozu wir fähig sind.“ Es bedeutet großes Glück, Menschen zu begegnen, die an einen glauben. Noch größeres Glück ist es, Umstände vorzufinden, in denen wir uns entwickeln können. Und es ist wohl das größte Glück, dieser Mensch für andere zu sein.
miteinander füreinander

Meine Beobachterin

Ich habe schon Vieles in meinem Leben beobachtet. Bei einem Text von Heinz von Förster bin ich gerade auf diese Zeile gestoßen: „Der Beobachter sieht nicht, dass er nicht sieht, was er nicht sieht.“ Dabei musste ich an meine beste Freundin denken, die mich schon ein Jahrzehnt begleitet. Wenn auch nicht durchgehend physisch, so immer im Herzen und im Geiste. Vieles, was ich also nicht sehen konnte, hat sie gesehen und mir mitgeteilt. Und das tut sie immer noch. Wenn nicht, dann frage ich danach. Wir Menschen sind soziale Wesen und lernen von- und miteinander. Wir sind keine „trivialen Maschinen“ und werden das auch niemals werden. Ich male den Teufel nicht an die Wand, was nicht alles in Zukunft passieren und mit uns gemacht wird. Dennoch bin ich sehr realistisch und wirke da, wo ich kann, so wie ich kann. Positiv und konstruktiv. Alles was ich nicht sehe, sehen andere. Wenn wir respektvoll in Verbindung bleiben – so unterschiedlich wir auch sind – sehen wir gemeinsam das Gesamtbild. Niemals werde ich müde, in Liebe, Wertschätzung und im bewussten Vertrauen zu leben.

Mit einer Riesenportion Humor. Ohne den geht gar nix.

Vom wahren Geist

Inspiriert von „True Spirit“, einem Film beruhend auf einer wahren Begebenheit…

Ein 16-jähriges Mädchen umsegelt die Welt. Die größte Unterstützung erfährt sie von ihrer Familie und ihrem Trainer, die immer an sie glauben und sie bestmöglich unterstützen Diese Verbindung gibt ihr die meiste Kraft.

Das Leben ist nicht kompliziert, wenn wir unseren Träumen folgen. Um das zu können, müssen wir 1.: unsere Träume kennen und 2.: hart trainieren. Wir können uns gut auf das Leben vorbereiten und sollten dabei immer flexibel bleiben, um nicht zu brechen und letztlich erfolgreich zu sein. Dabei ist es ganz unterschiedlich, was jemand unter Erfolg versteht. Also sollten wir nie über andere urteilen.

Jeder Mensch geht in seinen Schuhen.

Die für mich prägendste Szene im Film war die tagelange Windstille. Manchmal ist das Leben einfach nur S*heiße. Manchmal gibt es nichts zu beschönigen.

Manchmal müssen wir Situationen aussitzen und dürfen dabei nicht vergessen, uns weiterhin gut um uns selbst zu kümmern. Damit wir wieder ins Tun kommen können, wenn die Zeit dafür kommt und es das Leben zulässt.

„Finde deine Bahn. Schwimm´ deine Längen.“

Wieder eine Inspiration aus einem Film:

Die Schwimmerinnen

Über ein Thema, das extrem polarisiert.

Jeder einzelne Mensch zählt und hinter jedem Menschen steht eine ganz eigene Geschichte. Die meisten persönlichen Geschichten sind für andere überhaupt nicht zugänglich. Da kann es nie ein echtes Verständnis geben. Das ist auch gar nicht notwendig. Wir können aber lernen, ein wertschätzendes Verhalten an den Tag zu legen und respekt- und würdevoll zu handeln. Das bedeutet, dass wir andere nicht erst verstehen, sondern nur ihren Wert schätzen müssen. Manche Menschen lieben wir in unserer Nähe. Von manchen Menschen entfernen wir uns oder sie tun es von sich aus. Dabei ist aber jeder Mensch wertvoll auf seine ganz besondere Weise. Wir können die wirklich großen Dinge auf der Welt nur gemeinsam hin zu etwas Besserem verändern. Solange wir uns alle auseinanderdividieren lassen, wird das niemals funktionieren.

Finde deine Bahn und schwimme für die, die es nicht geschafft haben. Für die, die große Träume hatten und sie aufgeben mussten. Für die, die niemals die Möglichkeit erkannt haben, ihren eigenen Weg zu gehen. Schwimme für die, die du liebst, zu denen du aber keinen Zugang hast. Schwimme für die, die dir im Leben geholfen haben.

Schwimme im Vertrauen, dass es etwas Größeres gibt. Ich nenne es Gott. Vielleicht glauben wir, dass es unsere Entscheidungen sind, die wir im Leben immer wieder treffen müssen. Ich glaube, dass wir nicht zufällig in diese Entscheidungsprozesse kommen. Also trainiere ich. Suche meine Bahn. Finde meine Bahn. Und schwimme. Nicht für mich. Sondern für etwas Größeres.

Setze ein Komma.

„Manchmal müssen wir unserem Leben ein Komma setzen, um unsere Geschichte weiterzuschreiben. Und manchmal können wir anderen ein Komma geben, damit diese ihre weiterschreiben können.“ aus: Der Traumhändler

Sehr inspirierender Film.

Es ist nicht einfach, wenn es uns nicht und nicht gelingen mag, anderen zu helfen, die Vergangenheit ruhen zu lassen und ganz neu anzufangen.

Schreiben wir unsere eigenen Geschichten gut, liebevoll und wertschätzend. Vielleicht lässt das andere erkennen, wie wertvoll ihr Leben und wie schön diese Welt ist.