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Vom Lernen und Vertrauen

Aus Filmen können wir sehr viel lernen. Vielleicht sogar sehen wir einige nicht zufällig zu einer ganz bestimmten Zeit. Ich für meinen Teil glaube sowieso schon lange nicht mehr an Zufälle.

Mein Filmtipp für dich: Gefährten (https://www.youtube.com/watch?v=LjCnnbrOKGg&ab_channel=vipmagazin)

Er handelt von einem Pferd und einem jungen Mann. Das Pferd hat durch das Gefühl und die Geduld des jungen Mannes viel mehr gelernt als andere je für möglich gehalten hätten. Und genau dieses Lernen und die vielen Fähigkeiten haben dem Pferd in vielen Situationen das Leben gerettet. Doch am Ende gab es eine Situation, an dem das Pferd nichts anderes hätte tun können, außer ruhig zu bleiben. Und es kam Hilfe.

Manchmal im Leben, wenn wir alles, was wir tun konnten, getan haben, bleibt uns nichts anderes als zu vertrauen und zu glauben.

Vom Umgang mit Schuldgefühlen

Egal ob wir uns in eine Opferrolle begeben oder uns jemand Schuld zuweist. Beides lähmt, erzeugt negative Emotionen, schädigt unser Immunsystem und macht auf Dauer depressiv, ohnmächtig und krank. Wir können lernen, aus automatischen Denk- und Verhaltensprogrammen der Kindheit auszusteigen und die Energie unserer Gedanken für das Gute und Schöne im Leben einsetzen. Wenn wir Kinder haben, dann sollten wir genau das vorleben und weitergeben. Unser Denken können wir in jedem Moment ändern und positiv konstruktiv steuern. Unsere Gedanken haben große Macht. Wir sind das Produkt unserer Gedanken. So wie wir denken, so schwingen unsere Zellen. Genau so sehen wir uns, andere Menschen und die Welt. Erst wenn wir wirklich Verantwortung für unser Leben übernehmen, können wir es bewusst gestalten. Manchmal kann das bedeuten, sich einfach nur gut um sich selbst zu kümmern und alles andere an eine höhere Macht – ich nenne sie Gott – abzugeben. Ein Schlüssel, Schuld loszulassen, ist Dankbarkeit. Aus jeder Lebenslage können wir lernen und ein immer besserer und bewussterer Mensch werden. Freundlich. Wertschätzend. Liebevoll. Das heißt nicht, dass wir nicht auch manchmal zornig oder wütend sein dürfen. Kurz.

Kennst du das Gefühl, Opfer zu sein und beschuldigt zu werden? Und was bringt es eigentlich, wenn du anderen Schuld gibst? Vielleicht sogar für schon lange Vergangenes, das niemand mehr ändern kann? Vergiftet all das nicht Beziehungen? Ewig schade drum. Denn diese Welt braucht ein konstruktives, respekt- und friedvolles Miteinander, wenn wir den Karren nicht an die Wand fahren wollen. Auf der anderen Seite: Auf verbrannter Erde kann wieder Neues wachsen. Leben geht immer weiter. Schritt für Schritt. Besser ist es, wir gehen mit.

2×3 macht 4

Vielleicht hast du 5 Minuten Zeit.
Ich schenke dir ein paar meiner Gedanken.🎁

Genau heute vor gefühlt unendlich vielen Jahren ist mein Vater freiwillig heimgegangen. Er hat wohl die Bedingungen nicht mehr länger aushalten wollen. Er war 33, ich 8 Jahre alt. Auf meine allermeisten Fragen habe ich keine Antworten bekommen. Heute bin ich 48 und habe verstanden, dass alle Antworten immer schon in mir waren und ich mir dieses Leben ganz bewusst ausgesucht habe. Mittlerweile bin auch immer wieder aus Situationen gegangen. Doch Gott sei Dank nie von dieser Welt. Weil ich stets im Vertrauen leben. Ich weiß heute, dass ich mir meine Bedingungen selbst erschaffe. Wenn ich etwas in meinem Leben sehe, das mir gegen den Strich geht, weiß ich, dass das nur eine Wirkung ist. Die Ursachen für mein Leben setze ich immer selbst. Will ich also eine andere Wirkung sehen, muss ich etwas anderes verursachen. Eigentlich einfach. Hat nur gedauert, bis ich das für mich verstanden habe. Wenn ich also in Freude bin, dann verursache ich Freude. Bin ich wütend, verursache ich Wut. Mache ich mich klein, verursache ich Mangel. Ich will Freude verursachen, also lächle ich und strahle. Seit über 3 Monaten bin ich selbstständig, weil mir in der Schule die Luft zum Atmen gefehlt hat. Dafür kann die Schule nichts, die ist großartig. Es hat sich da sehr viel verändert in der letzten Zeit. Dafür bin ich sehr dankbar. Nur ich allein kann etwas dafür. Ich habe mich verändert. Mein Vater hat mir vorgezeigt, wie es auch gehen kann. Aus Erzählungen vieler Menschen weiß ich, er war gern gesehen, sehr sozial und hilfsbereit, äußerst innovativ und sprühte vor Ideen. Er hat nicht durchgehalten, warum auch immer. Eine meiner größten Tugenden ist Beharrlichkeit, Sturheit ist ein anderer Begriff dafür. Vielleicht liebe ich mein Leben genau deswegen so sehr, weil ich schon so viel erlebt habe.
Warum? Ich kapiere immer mehr, warum ich hier bin.
Wozu? Damit ich anderen Menschen Wege aufzeigen kann, wie sie ihr Leben glücklicher, freier und erfolgreicher führen können. Erfahrungen kann ich dadurch keinem Menschen ersparen. Aber ich verfüge über eine Zauberkiste🪄 mit Werkzeugen für die Abkürzung von Leid. Wenn es mir gelingt, Menschen in Coachings oder Seminaren im Herzen zu berühren, dann erkennen sie diesen Zauber und beginnen sich selbst zu verändern. So wie ich, hat jeder Mensch eine Talentezauberkiste bei sich, mit der er auf diese Welt gekommen ist. Diese gilt es zu entdecken und etwas daraus zu machen.
Erfolg erfolgt, wenn wir unsere „Hausübungen“ gut erledigen und lernen.
Und wie lernen wir? Wenn wir unsere Kreativität fördern und den Humor niemals verlieren.
2 x 3 macht 4
Widdewiddewitt und 3 macht 9e!
Ich mach′ mir die Welt
Widdewidde wie sie mir gefällt …

Danke für deine Zeit!
Du allein bist die Meisterin/der Meister deiner Gedanken und Gefühle.
Alles Liebe!

Auf das Leben

Viel zu oft habe ich gewartet, dass sich Dinge von alleine ändern. Während des Wartens habe ich Vieles aus der Hand gegeben. Heute ändere ich mich selber und Dinge verändern sich automatisch wie von Zauberhand. Oft geht das ganz schnell. Manchmal dauert es eine ganze Weile. Währenddessen kümmere ich mich um mich. Und das Leben kümmert sich um mich.

(Un)Ordnung

Ohne Unordnung gibt es keine Veränderung?!
Die heilige Ordnung würde Veränderung gar nicht zulassen.
Wenn aber ein Teil aus dem großen Ganzen herausfällt, muss sich das System so verändern, dass es mit der Zeit wieder hineinpasst. Ist das System oder der Mensch noch zu starr, bleibt die Unordnung bestehen und das Leben kommt nur scheinbar in Ordnung. Und der Schein trügt ja bekanntermaßen nur allzu oft.

Wenn also dein Leben hie und da auf dem Kopf steht, sieh es als Chance, dich weiterzuentwickeln. Erschaffe dir die Umstände, in denen du dein Potential entfalten kannst.
Leben ist Veränderung!

Lass los, entspann dich

Loslassen bedeutet nicht, die eigenen Träume aufzugeben. Entspannen bedeutet nicht, Kraft zu verlieren. Ganz im Gegenteil. Wir Menschen verstehen nicht selten etwas grundsätzlich verschieden, obwohl wir die gleichen Wörter verwenden. Missverständnisse gibt es an allen Ecken und Enden. Und genau da kann der Slogan „Lass los, entspann dich“ helfen. Denn nur in einem entspannten Zustand können wir klare Gedanken fassen und bewusst entscheiden, was der nächste logische Schritt ist. Wir wissen nie, was das Leben bringt. Genau das macht es ja so spannend, lebens- und liebenswert. Um unsere Träume nicht aus den Augen zu verlieren und mit unserer Kraft gut hauszuhalten, sollten wir daher eine Routine entwickeln…Eine „Lass los, entspann dich – Routine.“

Wachsende Ringe

„Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge zieh´n.
Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen, aber versuchen will ich ihn.“ schrieb Rainer Maria Rilke 1899

Ich glaube, dass wir uns in Veränderungsprozessen gleichsam wie zwischen 2 Ringen befinden, so wie es Rilke so anschaulich beschreibt. Dabei werden wir immer wieder hin- und hergerissen und es kann auch schon mal sehr turbulent sein. Darum sollten wir ganz bewusst und klar Ziele formulieren und sie uns vor Augen halten. Die Pläne können wir ändern. Vielleicht müssen wir das sogar, um weiter zu unseren Zielen zu gelangen. Darum sollten wir kreativ, flexibel und humorvoll bleiben. Eines fällt mir noch dazu ein. Von meiner Freundin habe ich schon oft gehört, dass das Leben ruckelt, wenn es in den nächsten Gang schaltet. Darauf vertraue ich und komme auch im größten (Lebens-)Sturm immer wieder zur Ruhe, dahin, wo die Kraft liegt.

„Ich kreise um Gott, um den uralten Turm,
und ich kreise jahrtausendelang,
und ich weiß noch nicht: bin ich ein Falke, ein Sturm
oder ein großer Gesang.“

Verbinde alle Punkte

mit nur 4 geraden Linien, ohne den Stift abzusetzen. Dies ist eine einfache Aufgabe, wenn wir im kreativen und konstruktiven Denken sind. Es gibt allerdings ein paar eingefahrene Denkmuster und Programme, die uns das sehr schwer machen. Und es gibt im Außen jede Menge Manipulation, die uns daran hindern soll, eigenständig und klar zu denken. Mit solch einfachen Übungen können wir anfangen, Probleme auf sehr ungewöhnliche Weisen zu lösen und uns dabei quasi zu re-kreieren.

Wer bin ich? Und warum bin ich hier?

Dass ich erkennen durfte, wer ich bin und den Sinn in meinem Leben (wieder)gefunden habe, löst die meisten meiner Probleme von selbst. Wie durch Zauberhand.

Es zahlt sich wirklich aus, sich darüber Gedanken zu machen, welche Aufgaben wir in diesem Leben haben. Wenn wir sie entdeckt haben, sollten wir lernen, diese auch gut und richtig zu erledigen. Was bedeutet richtig? Wenn wir darauf achten, immer wieder in unsere Mitte, in unser Herz und zu uns selbst zu kommen, spüren wir ganz genau, was richtig ist. Darauf dürfen wir vertrauen. Viel zu oft lassen wir uns von unserem Weg abbringen, weil wir zu sehr im Verstand und in alten Gedanken- und Verhaltensmustern stecken oder der Manipulation aufsitzen. Oder weil wir meinen, wir müssen entsprechen und dürften „nicht aus dem Rahmen fallen“. Doch wo dieser Rahmen ist und wie der aussieht, haben einzig wir selbst in der Hand. Die Verantwortung für unser Leben – unser Denken, unser Reden und unsere Taten – tragen wir letztlich nur SELBST. Das sollte uns schnell klar werden.