Courage beinhaltet das französische Wort für Herz – „Coeur“. Ich weiß nicht, wo der Ursprung für meine große Dankbarkeit, die schier unendliche Liebe und meinen Löwenmut liegt. Aber was ich mit jedem Tag besser verstehe ist, dass ich mir all das selbst gemacht habe. Und je mehr ich das erkennen darf, umso mehr kann ich sehr gelassen und dennoch glasklar den Ungerechtigkeiten in unserem Leben entgegenhalten. Ungerechtigkeiten, die sehr viel Leid nach sich ziehen und die von den meisten, aus welchem Grund auch immer, beinahe schon als selbstverständlich angesehen werden. Ja gar nicht mehr hinterfragt werden. Wir alle haben ein Herz, von dessen Leistung wir in Wahrheit gar keine Ahnung haben. Wir alle haben ein Gehirn, das wir niemals wissenschaftlich erklären können werden. Das bedeutet, dass jeder von uns mit etwas Ermutigung und Ausdauer Dankbarkeit, Liebe und Mut in seinem Leben erschaffen kann…um wieder andere Menschen zu ermutigen. Wir brauchen dafür nur etwas Courage. Und die Courage eines einzigen Menschen kann den Unterschied machen…
Autor: herzogpetra
Jeder Unordnung…
…können wir mit Ordnung begegnen. Jeder ungestümen Situation mit Ruhe und Gelassenheit. Unsere Chancen multiplizieren sich, wenn wir sie ergreifen. Unwissenheit ist unsere größte Verwundbarkeit und Furcht ist der Gegner. Der einzige Gegner. (frei nach Sunzi 543-495 v. Chr.) In diesen paar Sätzen stecken gute Lösungen, wenn wir in unserem Leben wirklich etwas nachhaltig ändern wollen. Ordnung können wir lernen, wenn wir nur ausdauernd genug und klar sind oder es werden. Jede Stresssituation können wir als Möglichkeit sehen, uns in Ruhe und Geduld zu üben. Gegen unsere Unwissenheit hilft unbändige Neugier, Gefühl und Intellekt. Wenn wir uns dann auch noch regelmäßig ausreichend Zeit für unsere Recherchen und ehrliche wertschätzende Gespräche nehmen, kommen wir zu immer mehr Wissen. Immer mehr Wissen bedeutet, dass wir Inhalte flexibel zu einem besseren Verständnis vernetzen können. Vernetzung und Reflexion bringen uns immer näher zu unserer ganz eigenen Wahrheit. Und die Wahrheit ist ein Land ohne Wege. Den eigenen Weg zu finden, ist nicht immer angenehm und einfach. Doch wenn wir uns nicht von Furcht und Unsicherheit leiten und beeinflussen lassen, sondern uns mutig unseren Ängsten stellen, finden wir unsere Wege und hinterlassen Spuren. Spuren, die vielleicht sogar für andere Wegweiser aus ihrer eigenen Unordnung sind.
Jede Situation
kann dein Training sein, wenn du das willst. Wenn du mehr als nur die stets zitierten 2 Seiten der Medaille siehst. In diesem Sinne gibt es kein Falsch. Es gibt keine falsche Situation oder keinen falschen Zeitpunkt. Nur wir sind es, die durch unser Denken Entscheidungen oder Geschehnisse als falsch bewerten. Es gibt unendlich viel dazwischen, zwischen richtig und falsch, laut und leise, weiß und schwarz. Auch wenn wir das nicht immer (gleich) akzeptieren wollen. Erst wenn uns das bewusst wird und wir durch jede (Trainings-)Herausforderung lernen und besser werden, müssen wir gar nicht erst in den Widerstand gehen. Im Widerstand sind wir starr und können nicht flexibel reagieren. Und je schneller wir lernen, umso seltener sind wir im „falschen Film“. Und warum? Weil wir es dann nicht (mehr) anderen überlassen, das Drehbuch für unser Leben zu schreiben. Wir tun es selbst.
Zwei Emotionen
Im Grunde genommen gibt es nur zwei entscheidende Emotionen im Leben. Angst und Liebe. Beide existieren nebeneinander. Es spielt im Leben eine wichtige Rolle, wie gut wir lernen, mit unseren Emotionen umzugehen. Wir haben immer die freie Wahl zwischen Furcht und Mut. Wenn wir uns vor unseren Ängsten fürchten, sind wir wie gelähmt, lassen uns manipulieren und von anderen Meinungen leiten. Wenn wir unseren Ängsten mutig begegnen, bleiben wir offen und ruhig, stellen uns klug unseren Herausforderungen, lernen stets und bleiben im Fluss. Ebenso ist es mit der Liebe. Wir können uns vor ihr fürchten oder ihr mutig begegnen und ihr vertrauen. Lange habe ich mich damit beschäftigt, herauszufinden woher ich komme und wer ich bin. Heute überlege ich gut, wer ich sein will. Dabei höre ich nicht auf, an die Liebe zu glauben und fürchte mich nicht (mehr) vor meinen Ängsten. Du hast die Wahl! Nutze sie!
Verstehst du…
das, was du glaubst? Hinterfragst du dich regelmäßig immer auch mal selbst? Stellst du deine Meinungen zwischendurch auch mal auf den Kopf? Überdenkst du etwas nie mehr, weil du glaubst, es einmal verstanden zu haben? Ich liebe Wortspiele. So kommt mir bei dem Wort VERSTEHEN so einiges in den Sinn. Ich habe mir schon manchmal im Leben Wege VERstellt, bin mir selbst im Weg geSTANDEN, weil ich den Glauben anderer unbewusst übernommen habe. Möglich, dass ich diese Entwicklung einfach durchmachen musste, um heute ganz anders zu denken. Über viele, über vieles, über das, woran ich lange Zeit geglaubt habe. Diese Entwicklung hat mich von so manchen Menschen weggebracht und ganz weit zu mir selbst. Seither begegnen mir immer mehr Menschen, die es nicht (mehr) notwendig haben, andere kleinzumachen oder gar zu verurteilen, nur weil sie andere Zugänge zu Lebensfragen als sie selbst haben. Seit ich meine Opferrolle abgelegt habe, habe ich viel über mich und mein Leben gelernt. Ich habe meine Sprache gefunden. Mich in Gelassenheit geübt. Setze meine Visionen immer mehr im Leben um. Ermutige andere bei jeder passenden Gelegenheit. Stehe auf, wenn alle sitzen bleiben und bleibe sitzen, wenn die allermeisten aufstehen. Seit ich meine Opferrolle abgelegt habe, ist mein Leben viel spannender und glücklicher. Seit ich meine Opferrolle abgelegt habe, bin ich lebendiger. Das alles zu verstehen, hat lange gedauert. Viel Übung war notwendig. Ich habe verstanden, dass nichts was ich heute glaube, für alle Ewigkeit in Stein gemeißelt ist. Und ich habe verstanden, dass das einzige, worauf ich mich im Leben wirklich verlassen kann, die Veränderung ist. Und ich habe nicht mehr das Bedürfnis, andere um jeden Preis verstehen zu müssen. Aber ich habe den großen Anspruch an mich selbst, immer wieder meinen Glauben verstehen zu müssen. Herz über Kopf. Sei du die Veränderung, die du sehen willst in der Welt. Verstehst du?
Blödsinn

In der letzten Zeit ist mir dieses Wort öfter untergekommen. Da ist mir aufgefallen, dass die meisten Menschen es eher dafür gebrauchen, die Aussagen oder Meinungen anderer als Schwachsinn abzutun. Besonders Kinder gewöhnen sich das Fragen oder das Kreieren eigener Ideen schnell ab, wenn immer gleich jemand zur Stelle ist, der „So ein Blödsinn!“ sagt. Ich mache viel lieber Blödsinn. Andere blöd dastehen zu lassen, liegt mir fern. Und wenn ich als blöd hingestellt werde, weiß ich, dass ich immerhin für ein paar kurze Momente die Aufmerksamkeit meines Gegenübers hatte. Denn wären meine Worte oder mein Handeln vollkommen egal, dann gäbe es vermutlich eher keine Reaktionen. Insofern kann Blödsinn auch Gutes zur Folge haben und zum Reflektieren anregen. Aber das ist sicher ein Blödsinn.
Wenn man sich gut ausdrücken kann…
…vergisst man oft, wie man etwas einfach sagt. Darum möchte ich mich heute einfach bei dir bedanken. Danke, dass du dir die Zeit nimmst, meine Beiträge immer wieder mal zu lesen. Danke, dass du dir danach vielleicht auch Gedanken machst. Danke, dass du eventuell sogar die Motivation aufbringst, Gewohnheiten zu überdenken und ins Tun kommst. Danke, dass du über mich sprichst. Danke, dass du mich und meine Arbeit kennenlernen willst und dich bei mir meldest. Danke, dass du bereit bist, deine Einstellungen zu verändern. Erst wenn sich viele Menschen auf diesem Planeten von äußeren Umständen weitgehend unabhängig fühlen… Erst wenn immer mehr Menschen in sich ruhen, niemanden etwas beweisen und keinen unterdrücken müssen …Erst wenn immer mehr Menschen wertschätzende aber dennoch (sehr) konsequente Haltungen einnehmen, dann besteht Hoffnung. Dann besteht Hoffnung, dass diese Welt ein besserer Ort wird. Ein Ort ohne Neid, Gier und vorsätzlicher Manipulation. In Dankbarkeit, Demut und Liebe. Deine Petra.
Draufschau
Wenn wir Menschen ein wirklich gesundes und glückliches Leben führen wollen, kommen wir nicht umhin, immer wieder stehen zu bleiben, zur Ruhe zu kommen und uns selber mal zuzusehen. Was will uns ein Schmerz, eine Krankheit sagen? Welchen Sinn hat eine Ungereimtheit, ein Streit? Liebe ich die Menschen an meiner Seite, meine Beziehung bedingungslos? Tue ich meine Arbeit die allermeiste Zeit gern und mit Freude und Visionen? Fühle ich mich wohl in meinem Körper? Kann ich an dem Ort, an dem ich lebe, immer wieder Energie tanken? … Antworten auf diese und noch viel mehr Fragen zu finden, bedeutet aus meiner Sicht Reflexion.
Ehrliche, authentische Antworten. Ich meine keine Aus-Reden, warum etwas so ist, wie es eben ist. Und warum etwas nicht so sein kann, wie man es gerne hätte. Ich meine Antworten. Antworten, für die wir vielleicht eine geraume Zeit und viel Unterstützung brauchen. „Das Leben stellt die Fragen.“, sagte Viktor Frankl. Und je mehr wir uns mit diesen auseinandersetzen und währenddessen immer weiter gehen und sogar Spaß dabei haben, umso routinierter werden wir. „Augen zu und durch – koste es, was es wolle“, war für mich noch nie eine Option. Diese Einstellung hinterlässt aus meiner Sicht verbrannte Erde. Für die Person selbst und meiste unverschuldet auch für Mitmenschen. Es ging mit stets darum, meine Antworten auf die Lebensfragen zu finden. Natürlich waren aus heutiger Sicht nicht alle gut. Aber sie waren stets gut in und für die Zeit, als mir die Fragen gestellt wurden.
Wenn die Sonne nicht strahlt…


…ist nichts verloren! Wir können selbst strahlen. Wenn wir bei jeder Gelegenheit Energie tanken und sie in Ruhe in uns aufnehmen, dann steht sie uns stets zur Verfügung. Wann und wo immer wir sie brauchen. Es ist deine Reise auf diesem Planeten! Sei wachsam und gütig! Lebe, lache und liebe!
Schiffbruch
„Das Leben ist nur der Schiffbruch unserer Pläne.“ aus: Shape of water. Dieser Satz trifft es wohl ziemlich genau auf den Punkt. Wir haben Vorsätze. Wünsche. Fantasien für unser Leben. Ja sogar andere Menschen haben für uns Pläne. Ob sie mit uns verwandt sind oder nicht. Ob sie uns wirklich sehr nahe stehen oder ob wir es ihnen nur erlaubt haben, in unserer Nähe zu stehen. Bewusst oder unbewusst. Hmmmmmmmh. „Das Leben ist nur der Schiffbruch unserer Pläne.“ Wie genial ist dieser Satz!!! Wie viele Schiffbrüche habe ich schon erlitten. Ich habe dadurch perfekt Schwimmen und Tauchen gelernt. Hab die Stellung gehalten. Hab den Rettungsschwimmerschein, um andere zu bergen und zu beatmen. Hab neue Schiffe gebaut, nachdem die alten an Felsen zerschellt sind oder von Menschen willentlich zerstört wurden. „Das Leben ist der Schiffbruch unserer Pläne.“ Und wir sind das Ergebnis. Die Überlebenden. Wir können uns IMMER fragen, ob wir genau dort sind, wo wir sein wollen. Mit den Menschen, die wir lieben. Mit Menschen, die uns nicht vorsätzlich anlügen, hintergehen und uns hängen lassen. In einem Job, den wir die allermeiste Zeit sehr gerne und mit einem Lächeln machen. An einem Ort, an dem wir uns wohl fühlen. In einem Körper, in dem es uns leichtfällt, zu leben. Auch nachdem unsere alten Pläne über Bord gegangen sind. In einem Körper, in dem es uns leichtfällt, TROTZDEM immer wieder auf´s Neue Pläne auszuhecken. Immer wieder. Nach jedem Schiffbruch.








