„A World Beyond“
Ich habe gestern von dem Science-Fiction-Film nur mehr den Schluss gesehen. Doch für mich war da genau die Kernaussage drin. Auf der einen Seite wurde ein unausweichliches Weltuntergangsszenario beschrieben, auf der anderen Seite nach sinnvollen Lösungen gesucht. Letztlich ging alles „vorerst“ gut aus. Wie meistens in Filmen. Auf die Frage, wieso er nicht an eine Lösung, an einen Ausweg glaubt, antwortete der „Böse“: „Weil nur ganz wenige Menschen wirklich eine Veränderung wollen und auch bereit sind, dafür etwas zu tun!“ „„A World Beyond““ weiterlesen

Besonders Kinder hören von Erwachsenen oft, dass alles wieder gut wird. Aber es wird nicht immer alles wieder gut! Manchmal laufen wir gegen Wände, weil wir etwas nicht wahr haben wollen. Oder wir drehen uns im Kreis und landen immer wieder am selben Fleck. Wir wollen Dinge zum Laufen bringen oder wieder zum Leben erwecken, die kaputt sind. Eine Weisheit der Dakota Indianer lautet: „Wenn du entdeckst, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab!“
…….sind einfach! „Welchen Tag haben wir? Es ist heute! Mein Lieblingstag!“ Ich genieße mein Leben mehr und mehr, je bewusster ich werde und je mehr ich zu mir selbst komme. Mit Übung und viel Disziplin. Heute morgen war ich mit meiner Freundin Rad fahren, hatte mit ihr ein gutes Frühstück in der Sonne und wertvolle Gespräche. Nach einem Sonnenbad hab ich mich frisch geduscht an meine Arbeit gemacht. Ich sehe draußen das satte Grün in meinem Garten und die Vögel scheinen um die Wette zu zwitschern. Was ich damit sagen will, ist: Es sind die einfachen Dinge, die mein Herz höher schlagen lassen!
Wenn ich wie ein Adler über mein endliches Leben kreise, stechen mir als erstes Menschen in den Blick. Es sind immer Menschen, die mir Mut zugesprochen haben, mir eine Richtung gezeigt haben, für mich länger oder kürzer einfach da waren, durch die ich mich verletzt fühlte, die mich an meine Grenzen gebracht und aus der Komfortzone gelockt haben, die mir vorgelebt haben, die mir nachleben,………..
Gestern hat mir ein Freund ein Bild meines „Großvaters“ geschickt, der eigentlich mein Urgroßvater war. In der Familie war er aber immer nur „Großvater“. Also auch für mich. Laut Erzählungen war er ein sehr sanftmütiger weiser Mann. Im 2. WK hat er einen Flüchtlingstreck angeführt und seine Familie in Sicherheit gebracht. Mit seinem großen Herzen und seinem feinfühligen Verstand hat er dabei viele gute Wege zu Menschen gefunden. So manche Freundschaften, die damals entstanden sind, pflegt meine – jetzt echte – Großmutter heute noch. Seine sehr ehrgeizige und geradlinige Frau hat er mit seinem Gemüt sicher oft auf die Palme gebracht. Eine Geschichte besagt, er solle einmal auf die Aussage von ihr, er sei echt ein Depp, etwas angeheitert gemeint haben: „Herr Depp, wenn ich bitten darf!“ Auch uns Kindern gegenüber war er immer sehr achtsam. Stets hatte er in seinem blauen Fiata Stollwerk für uns. Der Mensch kam für ihn wohl immer an erster Stelle. Ich fühle mich mit ihm sehr verbunden. Er ist mir ein riesengroßes Beispiel, mein eigenes kleines Leben nicht zu ernst und immer mehr und mehr mit Humor zu nehmen. Danke „Großvater“!
„In der Stille werden die wahrhaft großen Dinge geboren.“ Thomas Carlyle. Im Ruhemodus haben wir besseren Zugang zu unseren Gefühlen und Erinnerungen, zu unseren Ideen und Gedanken im Kopf. Dadurch fällt es uns leichter, uns und andere zu reflektieren. Wir können so Zusammenhänge erkennen und gute Entscheidungen treffen. 