Die Grüne Meeresschildkröte

IMG-20190213-WA0040Vor kurzem habe ich die Geschichte von der Grünen Meeresschildkröte gelesen. Im Buch „Das Café am Rande der Welt“ von John Strelecky. Auf ihrem Weg ins offene Meer wehrt sich die Meeresschildkröte nicht gegen die Wellen, die ihr entgegenpeitschen. Sie manövriert aber so geschickt,  dass sie mit wenig Kraftaufwand ihre Position hält. Erst wenn der Wind für sie günstig dreht, spart sie nicht mit ihrer Energie. Als ob es selbstverständlich wäre, vermehrt sie ihre eigene um die des Wassers. In der Geschichte paddelt ein Mensch eine Zeit lang neben ihr. Und er paddelt immer, egal woher die Wellen kommen. Wenn der Wind in „seine Richtung“ bläst, hat er keine Kraft mehr, die Gunst der Stunde zu nutzen. Vielleicht hat er auch keine Zeit mehr. Vielleicht hat er bei all der Anstrengung sein Ziel schon längst aus den Augen verloren. Wie oft verbrauchen wir unsere Kraft und unsere Energie für Tätigkeiten, Menschen, Dinge, die uns in „unserer Sache“ nicht weiterbringen?! Wie oft kämpfen wir gegen Unveränderliches an?! „Die Grüne Meeresschildkröte“ weiterlesen

Die Energie der Frauen

 

IMG-20190209-WA0007Die meisten Jungs – egal wie alt sie sind – sind von ihrer Natur her eher unkompliziert. Vorausgesetzt sie bekommen sehr viel Anerkennung. Im besten Fall von einer Frau.  Die meisten Mädchen – ebenso egal wie alt sie sind – sind sehr viel spürender, fühlender, nachdenklicher und dadurch oft nicht ganz so unkompliziert. Vielleicht zählen zu meinen Freunden deshalb so viele Männer ;). „Die Energie der Frauen“ weiterlesen

Ver-Trauen

IMG-20190203-WA0007Ein Herzensmensch schrieb mir vor Kurzem, „es sei phänomenal, wie ich nie aufgeben und immer eine Lösung finden würde“. Derartiges Lob konnte ich lange nicht annehmen. Weil es für mich selbstverständlich schien. Dennoch ließ ich mir von so manchen Mitmenschen lange Zeit das Vertrauen in mich und mein Gefühl immer wieder nehmen. Doch offensichtlich nur scheinbar. Dieses Vertrauen in das Leben und in die Liebe wohnt nämlich tief in meinem Herzen. Damit kam ich schon zur Welt. Da bin ich mir heute ganz sicher. „Ver-Trauen“ weiterlesen

Erinnerungen

Der Arzt und Psychotherapeut Dr. Christian Peter Dogs sagte in einem Interview über Resilienz, er würde nicht mehr zu Klassentreffen gehen, weil die Menschen ihn „anders erinnern, als er sich erinnert haben will“. Resilienz ist die Widerstandskraft trotz schwierigster Bedingungen und Umstände darauf zu vertrauen, dass das Leben wieder besser, wieder gut wird. Resiliente Menschen haben ein sehr realistisches Bild von sich selbst,  lassen Gefühle zu und stellen sich Konflikten mutig und überlegt, um rasch Lösungen zu finden. „Erinnerungen“ weiterlesen

Wert-volles Wasser

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Gestern hatte ich ein stundenlanges sehr inspirierendes Gespräch mit einem meiner Herzensmenschen. Einen Teil davon greife ich für meinen Blog heraus. Es ist die Idee von der Sicht auf Wasser. Manchmal sehen wir nur das, was sich in der glatten Wasseroberfläche spiegelt. Manchmal sehen wir nur den Grund. Manchmal etwas zwischen Oberfläche und Grund. Wir sehen dabei das eigentliche Wasser aber nicht. „Wert-volles Wasser“ weiterlesen

Herz über Kopf

Darum ging es im heutigen Handstand-Workshop mit dem visionären Yogalehrer Young Ho Kim in Graz. Seine Worte und sein Weg haben mich erstmals vor 2 Jahren fasziniert. Damals war ein großer Schnitt in meinem Leben. Und „zufällig“ zu der Zeit bin ich genau in seiner Yogaeinheit in Wels gelandet. Seit dem ist er mir ein großes Beispiel. „Der Handstand macht dich sehr geduldig! Es ist die ehrlichste Übung, die du machen kannst. Schummeln funktioniert dabei nämlich nicht! Handstandtraining ist eine reine Fleißgeschichte. Damit kannst du physisch eine Analogie zum Leben herstellen. Quasi eine Brücke von der Yogamatte zu realen Alltagssituationen.“ Für das Handstandtraining muss ich meine Angst im Griff haben. Raus aus der Komfortzone. Nichts aufschieben. Die Technik verinnerlichen. Meiner körperlichen Intelligenz vertrauen, die jeder gesunde Mensch hat. Oft fühlen sich Herausforderungen im Leben an wie Handstände. Im Herzen spüre ich eine Vision, den Ruf nach Veränderung. Im Kopf tauchen vielleicht Stimmen und Gründe „dagegen“ auf. Meine Vision ist es, Menschen zu bewegen, sie „anzustoßen“, groß und weit(er) zu denken. Mutig und geduldig. Ich selbst möchte nicht immer nur das machen, was ich schon kenne und kann. Darin sehe ich für mich keinen Sinn. Der Drang, stets Neues lernen zu wollen, zeichnet für mich einen guten Lehrer aus. Nach diesem Prinzip lebe ich auch. Herz und Kopf sind mein bewährtes Dreamteam. Mein Herz führt. Schon die allermeiste Zeit. Und immer geht noch mehr. Mein Herz muss die Richtung „verstehen“, Entscheidungen treffen, Visionen vorantreiben. Mein Kopf findet dann die Lösungen und ganz „zufällig“ die richtigen – für meinen Weg wichtigen – Menschen, Situationen, Bücher, Filme,….. Rückblickend habe ich noch nie einen Zufall erlebt, den ich mir nicht erklären konnte!

Anastasia

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In Wladimir Megres Buch „Anastasia-Tochter der Taiga“ wimmelt es von Inspirationen. Anastasia erzählt unter anderem davon, dass in unserer Welt viele Menschen in der Klemme sind. Jeder für sich allein mit seinen Problemen. Sie meint, wenn man diese Menschen dazu bringt, aufrichtigen, geistigen Umgang miteinander zu pflegen, könne man ihnen helfen. „Anastasia“ weiterlesen

Wünsche für dich!

2017 war für mich sehr bewegend. Es gab einen großen Schnitt – wie auch schon ein Jahr zuvor. Im Nachhinein gesehen war das zuerst sehr leidvoll Erscheinende eine Befreiung. Durch diese Befreiung wurde ich stärker. Offensichtlich war all das notwendig für 2018. Da gab es wieder tiefgreifende Veränderungen. Der größte Schnitt war, dass ich meine Vergangenheit „verabschiedet“ habe. Erst vor ein paar Tagen. Mit der Hilfe eines sehr liebgewonnenen Menschen. Wenn wir Dinge im Jetzt verändern wollen, aber in der Vergangenheit hängen bleiben, so steht das in einem großen Widerspruch. „Wünsche für dich!“ weiterlesen

Danke!!!

IMG-20181207-WA0019Wenn ich etwas in meinem Kopf noch nicht geordnet habe, fällt es mir schwer, einzuschlafen. Ich schlafe dennoch meist gut und schnell ein, weil ich einfach nicht schlafen gehe, wenn ich noch etwas „offen habe“. Einfache Dinge sind einfach. Zuerst einfache Dinge werden sehr kompliziert, wenn man nicht hinsieht und sie nicht wahrhaben will. Also. Mein „Nachgeburtstagssonderblog“ heißt DANKE. Es ist ein DANKESCHÖN AN ALLE MENSCHEN, die mich in 45 Lebensjahren auf die eine oder andere Weise begleitet haben und es vielleicht sogar immer noch tun. „Danke!!!“ weiterlesen

Ich glaube,…

„….dass ich der bin mit dem Glück. Optimist bin ich schon deshalb, weil ich hier verkünden kann: Über die Zukunft ist so gut wie nichts bekannt. Warum also dem Unbekannten nicht freudig entgegengehen? Zu Tode gefürchtet ist auch g´storben.“ Willi Resetarits SN 21.12.18 Kurt Ostbahns Philosophie ist mittlerweile auch die meine. „Seids vuasichtig! Und lossts eich nix gfoin!“ „Ich glaube,…“ weiterlesen